Die Erde im Vordergrund wird von der Sonne im Weltraum angestrahlt. © Joaquín Vergara
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Zum Glück absorbiert die Erdatmosphäre einen Teil der hochenergetischen kosmischen Teilchen.
Kosmische Strahlung
Ein Film von Daniel Vega
Wir sehen und fühlen sie nicht und doch umgibt sie uns: kosmische Strahlung. Sie bringt Polarlichter hervor, doch birgt sie auch Gefahren für das Leben auf der Erde.
Unser Glossar
Polarlichter Polarlichter
Das Erdmagnetfeld © Esa, DTU Space Das Erdmagnetfeld
Kometen © ap Kometen
Der Urknall © dpa Der Urknall

Aus dem Weltall prasseln ständig Teilchen auf unsere Atmosphäre, meist Protonen, die extrem beschleunigt werden und so immense Energien erlangen. Astrophysiker weltweit rätseln seit Jahrzehnten, woher diese Teilchen kommen und warum sie eine so hohe Energie entwickeln. Diese kosmische Strahlung kann Veränderungen im Erbgut bewirken. Biologen betrachten sie deshalb als einen wichtigen Motor für die Evolution - ohne sie hätte die Natur wohl kaum die heute zu beobachtende Artenvielfalt hervorgebracht. Andererseits können die Mutationen, die sie auslöst, tödlich sein.

Unser Planet hat glücklicherweise einen effektiven Strahlenschutz gegen den permanenten Teilchenstrom aus dem Weltall: Zum einen wirkt das Magnetfeld unserer Erde als Strahlenblocker, zum anderen absorbiert die Erdatmosphäre einen Teil der kosmischen Teilchen. Nur ein kleiner Teil der Strahlung erreicht überhaupt die Erdoberfläche.

Alle 50 Jahre explodiert eine Supernova, die die Milchstraße mit kosmischer Strahlung überflutet. Im Pierre-Auger-Observatorium in Argentinien wird in einem internationalen physikalischen Großexperiment erstmals die hochenergetische kosmische Strahlung untersucht.

Impressionen aus dem Beitrag
Alle 50 Jahre explodiert eine Supernova, die die Milchstraße mit kosmischer Strahlung überflutet. © Joaquín Vergara
Jasper Kirkby arbeitet am Cern in der Schweiz. Hier untersucht er die kosmische Strahlung von weit entfernten Sternen und deren Wirkung auf die Erdatmosphäre.  © Joaquín Vergara
Zum Glück absorbiert die Erdatmosphäre einen Teil der hochenergetischen kosmischen Teilchen.  © Joaquín Vergara

Sendedaten
"Kosmische Strahlung"
am Donnerstag, 19. Oktober 2017
ab 20.15 Uhr in 3sat
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scobel
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Bausteine des Lebens auf "Tschuri"
Messungen des Landeroboters "Philae" auf dem Kometen "Tschuri" beweisen, dass der Himmelskörper viele organische Moleküle enthält.
Nach-Lese
Der Sprechertext der Dokumentation als PDF.
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