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Nur Porno im Kopf
Die meisten Jugendlichen scheinen kein Problem mit Pornografie zu haben. Und sie glauben, dass sich ihr Sexualverhalten durch das Anschauen von Pornos nicht verändert. Aber es gibt einen deutlichen Hinweis darauf, dass gerade für Jugendliche der regelmäßige Konsum nicht ohne Nebenwirkungen bleibt.
Eine Studie der "University of Cambridge" belegt, dass die Gehirne junger Männer, die sich selbst als "Porno-süchtig" bezeichnen, tatsächlich die typischen Merkmale von Sucht aufweisen. Klar ist auch, dass Jugendliche anfälliger für die Entwicklung von Suchtverhalten sind, weil ihr Gehirn sich noch im Umbau befindet.

Auf der Suche nach wissenschaftlichen Beweisen
Martin Daubney begibt sich auf eine Forschungsreise und fragt Neurowissenschaftler, Therapeuten und Erzieher, aber auch Jugendliche selbst: Ist Pornografie wirklich schädlich für Kinder und Jugendliche? Welche wissenschaftlichen Beweise gibt es dafür?

Außerdem sucht der Journalist und Vater eines Jungen, der mit zehn Jahren bald in dem Alter sein wird, in dem Kinder heute zum ersten Mal Pornografie sehen, nach Lösungen.

Frühe und sachliche Aufklärung in der Schule
Er prüft, ob technische Hilfsmittel den Zugang zu Pornografie effektiv unterbinden können und spricht mit Experten, die eine sachliche Aufklärung über Sex, Beziehungen und Pornografie in der Schule fordern.

Daubney kommt zu dem Schluss, dass dies weitaus früher geschehen muss als es Eltern und Erziehern lieb ist, damit schon Kinder Pornografie als das erkennen können, was es ist: Schauspielerei.

Sendedaten
18.04.2016, 22.00 Uhr

Erstsendung: 16.10.2014
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