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VIDEO:: Die Doku "Gutes Salz, böses Salz" in der Mediathek.u
Wissenschaftsdoku: Gutes Salz, böses Salz
Wird Salz zu Unrecht verunglimpft?
Salz steckt überall in unserer Nahrung. Der Mineralstoff ist unverzichtbar für Leben und Gesundheit, er sorgt für die Regulierung des Wasserhaushalts und des Nervensystems. Aber der Geschmacksverstärker Salz gilt auch als gefährlich.
Zu viel davon verursacht Bluthochdruck und Herzprobleme - so zumindest die gängige Lehrmeinung. Studien zeichnen ein anderes Bild und relativieren die Gefahren. Sicher ist: Kaum einer weiß, wie viel Salz in unseren Lebensmitteln steckt und wie viel wir davon täglich zu uns nehmen. Ist unser Salzkonsum wirklich zu hoch? Und: ist zu viel Salz tatsächlich so schädlich?


Ein Film von Sonja von Behrens
Die Doku stellt die Salzversorgung in Deutschland auf den Prüfstand, hinterfragt herkömmliche Ernährungsweisen und Therapien, den Einsatz von Jodsalz sowie aktuelle Studien.



Definitiv unverzichtbar, möglicherweise gefährlich
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Jochen B. hat Probleme mit zu hohem Blutdruck, als Folge sogar mehrere Hörstürze erlitten. Sein Arzt ist überzeugt: Ein wesentlicher Grund dafür ist sein zu hoher Salzkonsum. Er empfiehlt salzarme Ernährung. Doch Stimmen mehren sich, dass der Nutzen salzarmer Ernährung gering ist. Eine im Fachblatt "Heart" veröffentlichte Studie von 2012 kommt sogar zu dem Schluss, dass Herzpatienten, die salzarme Kost verordnet bekommen, eine um 95 Prozent höhere Gesamtsterblichkeit haben als solche, die sich normal ernähren. Ist solchen Studien zu trauen?
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Eine salzbewusste Ernährung ist nahezu unmöglich
Wird Salz zu Unrecht verunglimpft? Wir können nicht auf Salz verzichten. Es wird seit Jahrtausenden genutzt, um Lebensmittel schmackhaft und haltbar zu machen. Es sorgt zudem für die Regulierung des Wasserhaushalts und ist für unser Nervensystem unverzichtbar.
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Risiken und Nebenwirkungen trägt der Esser
Deutschland, so hieß es über Jahrzehnte, sei ein Jodmangelgebiet. In landwirtschaftlich genutzten Böden gäbe es zu wenig Jod - entsprechend sei die Jodaufnahme über Lebensmittel nicht ausreichend. Und das könne Schilddrüsenprobleme verursachen.
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