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Neues aus dem Reich der Mitte: Der Darm
Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich die Menschheit in unterschiedliche Darmgruppen unterteilen: in drei Enterotypen. Die sind, vergleichbar den Blutgruppen, nicht geschlechts- oder altersspezifisch und auch nicht an Ethnien gebunden.
Warum die Evolution diese verschiedenen Darmgruppen hervorgebracht hat, ist noch weitgehend unbekannt. Bislang wissen die Forscher vor allem, dass die verschiedenen Darmtypen mit unterschiedlicher Effizienz Nahrung verarbeiten. Ist dies endlich der richtige Ansatzpunkt zur Behandlung von Fettleibigkeit?

Ist der Darm nicht in Ordnung, fühlt sich der ganze Mensch schlecht.Die Ursache für diffuse Darmbeschwerden zu finden, war bis vor wenigen Jahren noch ein unangenehmes Unterfangen für Patienten. Das hat sich geändert, seitdem die Darm-Kamera auf dem Markt ist. Die Kapsel-Endoskopie mit der Kamera in Pillenform schließt die diagnostische Lücke im Dünndarm.

Aktuelle Erkenntnisse aus der Gastroenterologie

Unterschätzt und verkannt
Die Verdauung ist in der Sprache tief verwurzelt: Bauchgefühl, Bauchentscheidung, auf den Magen schlagen - bis zum Schiss haben. Dennoch genießen Darm und Co. kein wirklich hohes Ansehen in der Gesellschaft. Und das obwohl sie eine Menge leisten.
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Relevant für unsere Entwicklung und Gesundheit
Eine vielfältige Darmflora ist wichtig, denn sie schützt den Körper vor Krankheiten. Aber auch der Darm selbst kann sich gegen Feinde wehren: Er produziert so genannte Makrophagen, die Erreger auffressen.
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Untersuchungs- und Heilungsmethoden
Das Bakterium Clostridium Difficile kommt bei zwei von zehn Menschen im Darm vor, ohne weiter aufzufallen. Aber bei einigen Menschen richtet es großen Schaden an. Meist sind es ältere Menschen, deren Darm durch vorangegangene Antibiotikatherapien geschwächt ist.
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Sendedaten
17.11.2016, 20.15 Uhr

Erstsendung: 13.02.2014
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