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Impfen - nein danke?
Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der Medizin. Sie haben dafür gesorgt, dass viele Krankheiten nahezu besiegt wurden und schützen Millionen Menschen vor Erkrankungen. Allerdings breitet sich in Deutschland eine immer stärkere Impf-Skepsis aus.
Kritiker sehen in Impfungen ein unnötiges Risiko und reine Geldmacherei. Derzeit empfiehlt die STIKO, die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland, bei Kleinkindern Impfungen gegen 13 verschiedene Krankheiten - darunter Mumps, Röteln und Masern. Gerade Masern sind eine ernst zu nehmende Krankheit, die in manchen Fällen zu einer unheilbaren, sogar tödlich endenden Form einer Gehirnentzündung führen kann: SSPE.

Impf-Befürworter warnen unermüdlich vor den Gefahren, auch weil es in Deutschland immer wieder zu Masern-Ausbrüchen kommt. Allein in der ersten Jahreshälfte 2013 wurden über 1.000 Fälle gemeldet - wesentlich mehr als im Vorjahr.

Wachsende Impfmüdigkeit - ihre Hintergründe und ihre möglichen Folgen

Impfmüdigkeit seit der Schweinegrippe
In Berlin sitzt ein Expertengremium, das für Deutschland Empfehlungen ausspricht, welche Impfungen wann und wie verabreicht werden sollten: die STIKO, ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland.
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Schutz versus Belastung
Kinderarzt Ulrich Fegeler empfiehlt für Kleinkinder in den ersten zwei Lebensjahren Impfungen gegen 13 verschiedene Krankheiten. Er hat in 25 Jahren unzählige Kinder geimpft und ist sich sicher, dass Kinder durch diese Impfungen vor gravierenden Krankheiten geschützt werden.
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Krankheit mit gravierenden möglichen Folgen
Ein großes Problem sind die Masern, die immer wieder zu Todesfällen führen. In der ersten Jahreshälfte 2013 wurden allein in Deutschland über 1.000 Masern-Fälle gemeldet - wesentlich mehr als im Jahr zuvor.
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Risiken, Nebenwirkungen - und Interessen?
Eine rechtzeitige Masernimpfung kann schützen. Sie funktioniert, im Prinzip, wie alle Impfungen: Im Wirkstoff befinden sich viele abgeschwächte Krankheitserreger, die die Körperzelle befallen und sich vermehren. Wie bei einer echten Infektion.
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Aus psychologischer Sicht
An der Universität Erfurt untersucht die Psychologin Cornelia Betsch die Motive, die dazu führen, dass sich Eltern gegen das Impfen ihrer Kinder entscheiden.
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Sendedaten
13.11.2014, 20.15 Uhr

Erstsendung: 30.01.2014
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