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Die Macht der Zuschauer
Quotenmessung im TV
Sie ist die Währung unserer Aufmerksamkeit, entscheidet über den Fortbestand von Sendungen und Serien: die Quote. Wie wird sie gemessen? Welchen Veränderungen ist sie unterworfen? Wie relevant ist sie im digitalen Zeitalter noch?
Erhoben wird die Einschaltquote seit 1963. Als vor 50 Jahren das ZDF zu senden begann, startete in Deutschland die kontinuierliche Messung der Sehbeteiligung. Seit 1995 wird sie sekundengenau in ca. 5600 Haushalten mit etwa 11.000 Personen erfasst. Jeder Teilnehmer des Panels repräsentiert dabei 7.000 Zuschauer.

Die Quote bestimmt die Werbepreise und definiert den Erfolg von Sendungen - auch bei gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern. Denn eine andere Messgröße für die Zuschauerakzeptanz gibt es bislang nicht. Doch seit einiger Zeit wird die Aussagekraft der herkömmlichen Quote angezweifelt.

Die Einschaltquote, ihre Relevants, neue Messverfahren

Erfolg oder Misserfolg
Sekunde für Sekunde wird erfasst und ausgewertet, wer wie lange welchen Sender eingeschaltet hat. Repräsentiert werden die insgesamt 72 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren durch das Fernsehpanel der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung.
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Genauigkeit und Beeinflussbarkeit
Die Fernsehforschung ist eine eigene Wissenschaft. Mit der Einschalt-Quote steht am Ende eine bis hinter das Komma genaue Zahl. Die Quote definiert unbestechlich den Willen der Zuschauer - also Sieger, Platzierte und Verlierer.
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Neue Systeme
Die Schweizer setzen auf ein neues Mess-Verfahren: das Audiomatching. Die Tonspuren von 500 ausgestrahlten Sendern werden aufgezeichnet und mit den Daten aus 2000 Panel-Haushalten abgeglichen. Dabei werden sämtliche Übertragungswege berücksichtigt.
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Sendedaten
21.08.2014, 20.15 Uhr

Erstsendung: 09.01.2014
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