In der Mitte des 19. Jahrhunderts, 100 Jahre nach Eulers Entdeckung, war es ein deutscher Mathematiker, der sich dem Problem widmete. Bernhard Riemann ging den Primzahlen auf den Grund, wie kein Mathematiker davor oder danach. Sein Ansatz: Die Zeta-Funktion.
Er suchte nach bestimmten Nullstellen in der Gleichung. Als Riemann die ersten Nullstellen berechnete, erkannte er, dass sie sich auf einer geraden Linie befinden. Es ist das erste Mal, dass sich in der bislang zufälligen Abfolge der Primzahlen etwas Regelmäßiges erkennen lässt.
Diese Hypothese war der Durchbruch, das erste Mal, dass Primzahlen greifbar wurden. Diese Vermutung allerdings zu beweisen, hat einige Mathematiker in den Wahnsinn getrieben, schließlich gibt es unendlich viele Primzahlen.