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Wissenschaft am Donnerstag
Ein Abend im Zeichen der Wissenschaft
Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Wissenschaftsdoku relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik.
Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.
Große Gefühle
Teenager im Rausch
Wieso machen Teenager verrückte Dinge? Sie riskieren Hals- und Beinbruch bei Skateboard-Stunts, betrinken sich bis zur Bewusstlosigkeit oder zetteln gar Revolutionen an.
Statt sich über sie zu beklagen, sollten man sie feiern, fordern Neurowissenschaftler. Denn es sind die Heranwachsenden, die den Menschen zum Menschen machen. Keine Spezies auf Erden durchläuft ein ähnlich langes Entwicklungsstadium wie der Mensch. Ohne die Zeit der Adoleszenz hätte er ein kurzes Leben und bliebe dumm.
Mit allen Erfahrungen, die der Mensch macht - seien sie gut oder schlecht - lernt er. Und so komplex das Hirn ist, so einfach funktioniert sein Belohnungssystem. Es sind im Wesentlichen Botenstoffe wie das "Glückshormon" Dopamin, die den Menschen antreiben.
Ein Plädoyer für die Jugend
Aus dem Rahmen fallen, Dinge hinterfragen, Risiken eingehen
Es gibt jede Menge Verhaltensweisen, die wir als "typisch" für Teenager bezeichnen. Einige machen uns als Eltern über alle Maßen stolz. Andere weniger. Die Bandbreite reicht von diszipliniertem Training über unkontrolliertes Feiern bis hin zu äußerst riskantem Verhalten.
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Auf der Suche nach dem Dopamin-Kick
Wenn alle Teenager die Struktur ihres Gehirns selbst gestalten, was beeinflusst das Design? Warum geht man diesen oder jenen Weg? Was beeinflusst unsere Entscheidungen? Um diese Fragen zu beantworten, muss man die Chemie, die dahinter steckt, genauer anschauen.
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Drogen überlisten unser Belohnungssystem
Das menschliche Gehirn verändert sich also während der Pubertät erheblich. Aber auch andere Systeme, die mit Dopamin zusammenhängen, verändern sich während der Pubertät sehr schnell und unvorhersehbar. Manchmal durchaus mit unangenehmen Folgen.
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Eine positive Seite der Sucht: Romantische Liebe
Handelt es sich bei dem Suchtpotenzial um einen unglücklichen Zufall, eine Laune der Evolution? Sucht hat auch eine positive Seite: Wir nennen es Liebe. Seit Jahrhunderten schwärmen Dichter von der rätselhaften Macht junger Liebe. Doch auch dieses Geheimnis erklärt die Wissenschaft gerade.
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Teenager zu sein ist keine Krankheit und kann deshalb auch nicht geheilt werden, so sehr sich manche Eltern dies auch wünschen. Die Forschung wird uns noch viele ungeahnte Einblicke in die faszinierenden Mechanismen des jugendlichen Gehirns bieten. Doch individuelle Unterschiede sorgen dafür, dass vieles rätselhaft bleiben wird.
Sendedaten
24.05.2012, 20.15 Uhr
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