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Dienstag, 20. April
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Intelligente Stromnetze
wissen aktuell: Strom von morgen
Wenn Danielle Völlmin die Kochplatten einschaltet, dann erscheinen auf einem speziellen Display der Stromverbrauch und die Kosten in Echtzeit. Die Daten sendet ein digitaler Stromzähler im Keller, welcher laufend den aktuellen Stromverbrauch misst.
Die Familie Völlmin nimmt Teil am Pilotprojekt iSmart. Wie sie erhalten aktuell 170 Haushalte der Berner Gemeinde Ittigen volle Transparenz, wie viel sie wann verbrauchen. Dadurch wird auch der aktuelle Standby-Verbrauch ersichtlich und Stromfresser einfach identifizierbar.

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Danielle Völlmin, Lehrerin:
"Unser Bewusstsein hat sich sehr stark verändert. Wir schauen jetzt mehr darauf, den Strom bewusst einzusetzen, auch unsere Kinder. Sie löschen zum Beispiel jetzt immer das Licht wenn sie aus dem Zimmer gehen. Das ganze Bewusstsein, wie wir mit dem Thema Strom umgehen, hat sich stark verändert."

Optimierung und Steuerung
Die Daten des digitalen Stromzählers, eines sogenannten „Smart Meters“ helfen der Familie Völlmin, ihren Energieverbrauch zu optimieren. Beispielsweise, indem Andreas Völlmin die Waschmaschine so programmiert, dass sie erst bei Niedertarif zu waschen beginnt.

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Neben dem Stromsparen geht es im Projekt vor allem darum, Maßnahmen zu testen, mit denen sich der Energieverbrauch besser steuern lässt. Mit den digitalen Stromzählern können Energieversorger ihren Kunden lastabhängige Stromtarife anbieten. Doch diese neuen Zähler können weit mehr: Sie sind Datenschnittstelle zum Verbraucher und Voraussetzung für ein neues, intelligentes Stromsystem. Das sogenannte „Smart Grid“.

Dieses ist gleichzeitig Kommunikationsnetz. Es weiß jederzeit alles über Stromlast und Stromfluss. Die Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage, nach Überschuss und Mangel. Informationslieferanten sind die Smartmeter. Im SmartGrid wird künftig jedes Elektrogerät eine Kennung haben.

Erhöht die Energieeffizienz
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Ob Waschmaschine, Elektroauto oder Geschirrspüler. So könnten Haushalte ihre Maschinen gezielt dann laufen lassen, wenn der Strompreis günstig ist oder ein Gerät fragt aktiv nach, wann Strom gerade billig ist und schaltet sich erst dann ein.

Doch nicht nur der Verbrauch, auch die Produktion wird sich künftig grundlegend verändern. Statt weniger zentraler, großer Kraftwerke könnte es unzählige Kleinkraftwerke und Privathaushalte geben, ihren Überschuss ins Netz einspeisen. Ein Smart Grid kann Angebot und Nachfrage ausbalancieren und so die Schwankungen ausgleichen. Für eine nachhaltige Energieerzeugung ist das intelligente Netz die ideale Voraussetzung und erhöht die Energieeffizienz.

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