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Lupe
Abenteuer Alpen
Die Alpen – grandiose Kulisse, wilde Natur! Erholungsraum für Touristen, Experimentierfeld für Wissenschaftler und Abenteuer-Spielplatz für Extremsportler. Am Donnerstag, 31. Januar 2013, 20.15 Uhr an zeigen wir Ihnen einen Abend lang alle Facetten dieses einmaligen Lebensraums.
Thema: Alpen in Gefahr

Der Berg kommt – Rutschen die Alpen ab?
Zum ersten Mal seit 2500 Jahren werden die Felsen unterhalb des Gaishorns in den Allgäuer Alpen von der Sonne erwärmt. Bis vor kurzem lag hier ein riesiges Schnee- und Firnfeld. Doch das ist jetzt fast verschwunden. Die Temperaturen in den Alpen sind im letzten Jahrhundert doppelt so stark gestiegen wie im weltweiten Durchschnitt. Die Folge: Gletscher schmelzen und Felsstürze nehmen zu.
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Georisk – Gefährliche Felsstürze
© SWR
Geologen kartieren gefährdete Berghänge
Mit Hilfe digitaler Karten und GPS-Empfängern kartiert ein Team von Geologen des Bayerischen Landesamts für Umwelt das Gebirge. Ihr Ziel ist es, vor Steinschlag, Felssturz und Hangrutschungen zu warnen. Noch bis 2011 nehmen die Wissenschaftler die Stellen im Gebirge auf, an denen es zu Muren, Hangrutschungen und Steinschlag kommen kann. Erst seit eineinhalb Jahren werden solche Risikozonen überhaupt dokumentiert.
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Wunderwelt Alpen

Heimkehr der Wölfe
© dpa
Wölfe waren einst - vor mehreren hundert Jahren - in ganz Europa verbreitet. Doch sie wurden vom Menschen ausgerottet, der den Wolf für den Inbegriff des Bösen hielt. Nun erobert sich der Wolf Stück für Stück seine natürlichen Lebensräume zurück. Die meisten der ca. 20.000 Wölfe in Europa leben in Russland (ca.11.000). Doch Wölfe sind auch wieder in den Alpen zu finden.
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Der blaue Enzian
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Der Clusius-Enzian, auch Echter Alpenenzian oder Kalk-Glocken-Enzian genannt, wurde zu Bayerns Symbolpflanze gewählt. Doch oft ist er nicht mehr im Gebirge anzutreffen. Schon in den 1920er Jahren beschäftigte sein dramatischer Rückgang die Botaniker. Wegen Enzianraubes erhielt 1941 eine Lehrerin einen strengen Verweis: Mit ihren Schülern hatte sie eine ganze Enzianwiese abgeerntet.
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Schatztruhe Alpen

Die Schweiz von innen
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Hölen, Löcher und Gänge gibt es in der Schweiz unzählbar viele. Darunter sind zahlreiche, vom Schmelzwasser geformte Gletscherhöhlen, aber kaum eine ist so groß und so eindrücklich wie die im Morteratsch-Gletscher. Danach geht es nach Sedrun. Hier entsteht das derzeit ehrgeizigste Projekt der Schweiz: der Gotthard-Basis-Tunnel, der längste Tunnel der Welt. In Zermatt, im Reich der Skifreuden gibt es Innenansichten, die man besser nicht zu Gesicht bekommen sollte: Tiefe Risse zerfurchen den Theodul-Gletscher.
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Alpengold
© swr
Eine Wand aus Erzen in der ehemaligen Arsengrube Rotgülden.
Gold in Österreich? Kaum jemand weiß, dass im 14. bis 16. Jahrhundert in den wesentlichen Tauern größere Mengen an Gold gefunden und abgebaut wurden. Das Tauerngold war in ganz Europa bekannt. Ein Team aus Geologen macht sich auf die Suche, ob in den alten Schächten noch Gold abgebaut werden kann, das im Mittelalter übersehen wurde - oder damals technisch nicht abgebaut werden konnte.
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Erdölforschung in den Alpen
Video -> dw-world
Obwohl die Schweiz kein Erdölland ist, ist der Geologe Gianreto Manatschal oft mit Erdölexperten im Engadin unterwegs, um ihnen die komplexen Gesteinsschichten zu erklären. Diese stammen aus der Tiefsee sind der Grund für das neu erwachte Interesse an den Bündner Bergen.
weitere Informationen -> dw-world


Überleben in den Alpen

Rätselhafte Höhenkrankheit
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Bergsteigen ist gefährlich: In der Höhe wächst die Belastung für den Körper erheblich. Nicht nur Kälte und Anstrengung machen ihm zu schaffen, auch der Luftdruck verändert sich, er sinkt mit jedem Höhenmeter. Damit vermindert sich auch der Luftdruck in den Lungen mit dem Ergebnis, dass weniger Sauerstoff ins Blut gelangt. Der Körper versucht durch stärkeres Atmen den Druck wieder zu erhöhen, doch das gelingt nur teilweise. Sauerstoffmangel ist die Folge: Dann treten die ersten Symptome der Höhenkrankheit wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit auf. Auf der Margherita-Hütte, der höchstgelegenen Forschungsstation Europas, wird diese Krankheit untersucht.
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Eiger Nordwand
© SWR
"Japaner-Direttissima" ist die schwerste Route in der Eigernordwand, die ohne technische Hilfsmittel begangen werden kann. Dem deutschen Extrembergsteiger Robert Jasper und seinem Partner Roger Schäli aus der Schweiz ist es erstmals gelungen, diese Route zu klettern.
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Weitere Themen
Murmeltiere: Weil es im Hochgebirge für Wildtiere kaum Deckung gibt, bauen sich die Murmeltiere ihren Schutz selber und graben ausgedehnte Höhlensysteme. Nur zehn Prozent der Zeit verbringen sie über Boden am Tageslicht. Die restlichen 90 Prozent ihres Lebens hausen sie drinnen im Familienbau.

Heli-Rettung in der Halle: Schnell muss es gehen, wenn die Männer der Bergwacht im Einsatz sind. Hier muss jeder Handgriff sitzen, denn meist geht es um Leben oder Tod, für Verletzte und Retter. Doch Übungen draußen mit dem Helikopter kosten viel Geld. Wissen aktuell zeigt, wie die Rettungskräfte den 'Berg in die Halle‘ holen, um den Ernstfall besser trainieren zu können.


Sendedaten
Donnerstag, 31. Januar 2013, 20.15 Uhr
Geschichte der Besteigung
Der Eiger, die Mordwand
Ein historischer Rückblick über den Alpinismus am Eiger
Rückblick
Geschichte des Alpinismus
Aufrüstung: Der Weg auf die höchsten Gipfel
Rückblick
Geschichte des Alpinismus
Abrüstung am Berg: von Hippies und Profis