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Erfolgsmodell Mensch
Wissenschaft am Donnerstag
Wie der Blick in die Frühgeschichte des Menschen die moderne Wissenschaft beflügelt. Als es Svante Pääbo und seinem Team am Max Planck-Institut in Leipzig gelang, aus Millionen Gen-Bruchstücken das komplette Genom des Neandertalers zusammenzusetzen, eröffneten sie nicht nur der Paläoanthropologie, also der Forschungsrichtung, die sich mit dem Stammbaum des Homo sapiens befasst, einen sehr bedeutsamer Einblick in die Frühgeschichte des Menschen.
Sie entwickelten auch die Werkzeuge, mit denen heute die synthetische Biologie arbeitet. Und die möchte die Natur wie Ingenieure beherrschen. Die Idee dahinter: Genbausteine - Biobricks - sollen frei kombinierbar biologische Zellen für bestimmte Anwendungen programmieren, so wie Apps dem Handy neue Möglichkeiten eröffnen. Mit der synthetischen Biologie könnten Forscher im nächsten Schritt längst ausgestorbene Spezies wieder zum Leben erwecken - z.B. das Mammut. Oder den Neandertaler.

Wissenschaft am Donnerstag zeigt, wie rasant sich die Möglichkeiten der Biologie entwickeln und diskutiert, was das für uns Menschen bedeutet. Sowohl für das Wissen, woher wir kommen, als auch für die Fragen, wie weit wir gehen möchten.


Die Sendungen zum Thema:
<b>Wissenschaftsdoku:</b> Biobricks - Bausteine des LebensWissenschaftsdoku: Biobricks - Bausteine des Lebens
<b>scobel:</b> Paläoanthropologie - Wer uns in den Genen steckt © apscobel: Paläoanthropologie - Wer uns in den Genen steckt

Sendedaten
17.01.2013, ab 20.15 Uhr
Wissenschaft am Donnerstag
Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Wissenschaftsdoku relevante Fragen aus Kultur und Technik, Natur- und Geisteswissenschaften.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.