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Sinfonie im Kopf
Wissenschaft am Donnerstag
Soweit wir es wissen und verstehen, gibt es kein anderes Lebewesen auf Erden, das so viele verschiedene Töne erzeugen und verstehen kann wie wir Menschen. Die Sinnhaftigkeit von Sprache und das Klangbild von Musik erschließt sich uns aber erst, wenn unser Gehirn gelernt hat die akustischen Signale zu entschlüsseln, die durch unsere Ohren dringen - denn die Sinfonie entsteht im Kopf.
Hören beginnt im Gehirn - Taubheit aber schon bei den Ohren. Je früher gehörlose Kinder ein Implantat bekommen, das die akustischen Signale an das Gehirn weiterleitet, umso eher sind sie in der Lage für sich das volle Spektrum von Sprache und Musik zu erschließen.

Was Musik bei uns Menschen bewirkt, können Wissenschaftler ziemlich plausibel mit einem Blick ins Gehirn erklären: Musik, die wir mögen, schüttet das Glückshormon Dopamin aus. Warum wir aber im Laufe der Evolution gelernt haben, Musik zu lieben, darüber streiten sich die Gelehrten noch heute.


Unsere Sendungen zum Thema:
<b>Wissenschaftsdoku: </b>Musik - Feuerwerk im GehirnWissenschaftsdoku: Musik - Feuerwerk im Gehirn
<b>scobel: </b>Wie Klänge unser Verhalten beeinflussen © colourboxscobel: Wie Klänge unser Verhalten beeinflussen

Sendedaten
05.07.2012, ab 20.15 Uhr
Info
Um 20.15 Uhr beleuchtet eine Wissenschaftsdoku relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.