Doppelsarkophag von Kaiserin Maria Theresia und ihrem Gemahl Franz I. Stephan von Lothringen, davor der äußerst schlichte Sarg ihres Sohnes Kaiser Joseph II.
Doppelsarkophag von Kaiserin Maria Theresia und ihrem Gemahl Franz I. Stephan von Lothringen, davor der äußerst schlichte Sarg ihres Sohnes Kaiser Joseph II.
Mythos Habsburg
Über mehr als sechs Jahrhunderte beeinflusste das Haus Habsburg maßgeblich die Geschicke Europas. Ursprünglich aus dem schweizerischen Aargau stammend, begann im Jahr 1273 mit der Wahl Rudolfs I. zum römischen Kaiser deutscher Nation der Aufstieg der Habsburger zu einem großen europäischen Herrscherhaus. In den folgenden Jahrhunderten wuchsen die Macht und das Ausmaß des Habsburgerreiches durch geschickte Heiratspolitik, erst mit Ende des ersten Weltkriegs zerfiel die Monarchie.
Sendedaten
Sonntag, 14. Mai 2017
ab 6.00 Uhr
Links
Der 3sat-Thementag "Mythos Habsburg" beleuchtet die Bedeutung dieses Herrscherhauses für Europa anhand seiner wichtigsten Vertreter in der Vergangenheit und seine bis in die Gegenwart reichenden Spuren.
Die einzige Frau auf dem Thron der Habsburger war Maria Theresia, sie herrschte 40 Jahre lang - mit politischem Gespür und starker Hand. 2017 wird in Wien ihr 300. Geburtstag mit Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen gefeiert.

Darüber hinaus widmet sich der 3sat-Thementag Vorfahren der großen Kaiserin ebenso wie den berühmten Nachkommen, dem Jubilar des Jahres 2016 Kaiser Franz Joseph I., dessen Frau Elisabeth und ihrem Sohn Rudolf, den Kaiserbrüdern Johann und Maximilian und auch dem Ende des Habsburgerreiches, das mit dem Attentat von Sarajevo eingeläutet wurde.

Außerdem werfen wir einen Blick auf das Leben der ehemaligen Herrscherfamilie heute und erkunden einige ihrer damaligen Lebenswelten wie Schloss Schönbrunn, die Hermesvilla in Wien oder die Lieblingsregion von Kaiser Franz Joseph in Österreich, das Salzkammergut.
Ausstellung
© ORF/mariatheresia2017.at 300 Jahre Maria Theresia
Strategin - Mutter - Reformerin

15.3. bis 29.11.2017

Umfassende Jubliäumsausstellung zum Leben und Wirken der Schwiegermutter Europas.

Die Habsburger: Anfang und Ende in der Schweiz
© srf
VideoVideo
Die Habsburg: Eine unscheinbare Burg im Kanton Aargau. Hier wurzelt die tausendjährige Geschichte der Herrscher-Familie. Und keine 30 Kilometer entfernt ruhen die Herzen des letzten Kaiserpaares, Karl und Zita, in einem Kloster. Anfang und Ende der Habsburger im schweizerischen Mittelland.
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Die Sendungen im Überblick:

Sommerfrische - Reisen wie zu Kaisers Zeiten
© ORF/Gernot Stadler
In der Habsburgermonarchie machte man nicht einfach Urlaub, man fuhr zur Sommerfrische. Diese oft wochenlange Erholung auf dem Land, am See oder am Meer war eine Spezialität des alten Österreich.
Adelige und wohlhabende Großbürger reisten mit den Annehmlichkeiten der Stadt aufs Land und verbanden die Vorzüge gut gepflegter Natur mit urbaner Geselligkeit. Das Salzkammergut, der Wörthersee, Triest und Abbazia sind nur einige der altösterreichischen Traumziele.
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6.00 Uhr

Schönbrunn - Quelle der Schönheit
© ORF/Milenko Badzic
Schloss Schönbrunn mit seinen Nebengebäuden und dem weitläufigen Park mit Tiergarten zählt auf Grund seiner langen und bewegten Geschichte zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern Österreichs. Es ist feudales Spiegelbild seiner einstigen Bewohner, ein Zaubergarten mit botanischen Schätzen und zugleich gezähmte Wildnis, die dem Herrschaftsanspruch der Habsburger über Mensch und Natur entsprach. Die kühne Vision der Architekten geriet zum glanzvollen Zeitzeugen eines glanzlosen Niedergangs des habsburgischen Weltreichs. Kein anderes Bauwerk repräsentiert so eindrucksvoll die wechselhafte österreichische Geschichte.
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6.50 Uhr

Zur Weltherrschaft berufen
© ORF/ORF-Grafik
Europa feierte im Jahre 2000 den 500. Geburtstag des Habsburgers, in dessen Reich die Sonne nie unterging: Kaiser Karl V.
An die einzigartige Herrscherfigur erinnern heute Stücke von einer unübertroffenen Pracht: die Bilder, die sein Hofmaler Tizian für ihn gemalt hat, atemberaubende Teppiche nach den Kartonvorlagen von Jan Vermeyen und eine Phalanx von Rüstungen, die Karls Epoche begreifbar machen. Die Dokumentation führt zu den wichtigsten Stationen seines Leben: Gent, Toledo und Granada.
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7.40 Uhr

Der selige Kaiser
© ORF/Westlicht
Kaiser Karl ist am 1. April 1922 in Funchal auf der Insel Madeira im Exil gestorben. Während seine Gemahlin, Kaiserin Zita, in einem prunkvollen "Staatsbegräbnis" in der Kapuzinergruft beigesetzt wurde, ruht der letzte Habsburger-Kaiser noch heute, mehr als neunzig Jahre nach seinem Tod, in einer kleinen Seitenkapelle in der Kirche "Nossa Senhora do Monte" auf Madeira. Die Dokumentation folgt den Spuren des Habsburger-Kaisers in der Gegenwart und öffnet so "Fenster in die Geschichte".
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8.25 Uhr

Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen
© ORF/Interspot Film/Karl Martin Ebersberg
Von Kindheit an verfolgte Erzherzog Maximilian einen einzigen Wunsch: Er wollte aus dem Schatten seines älteren Bruders, des Habsburger-Kaisers Franz Joseph I., hervortreten. 1864 scheint dieser Wunsch wahr zu werden - Maximilian wird Kaiser von Mexiko. Doch rasch wird aus dem Traum des jungen Herrschers ein Alptraum. Franz Leopold Schmelzers Dokumentation "Maximilian von Mexiko - Der Traum vom Herrschen" untersucht die bewegte Lebensgeschichte von Erzherzog Maximilian, einer der widersprüchlichsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg.
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9.10 Uhr

Kaiser Franz Joseph und sein Salzkammergut
© ORF/Florian Maurer
Schauspieler und Autor Miguel Herz-Kestranek führt in dieser Dokumentation an die historisch-kaiserlichenSchauplätze des Salzkammerguts . Am 21. November 2016 jährte sich zum hundertsten Male der Todestag von Kaiser Franz Joseph. Zahlreiche Dokumentationen beschäftigten sich mit der Rolle des Monarchen als Oberhaupt, als Vaterfigur der K.u.K. Monarchie, aber auch mit dem langsamen Verfall des Habsburger-Reiches und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg.
Als Gegenstück zum Schwergewicht der politischen Thematik zeigt die vorliegende Dokumentation die private Seite des Monarchen. Nirgendwo konnte er bei all seinem Pflichtbewusstsein als "oberster Beamter" der Monarchie seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen Hallstatt und Ischl ja Privatbesitz seiner Vorfahren gewesen: aus rein wirtschaftlichen Gründen, des "weißen Goldes" wegen, das dem kaiserlichen Kammergut auch den Namen gab.
Mit Kaiser Franz Joseph kam ein neuer, wesentlicher Aspekt hinzu. Seine lebenslange Verbundenheit mit der Region, seine Sommerfrische im geliebten Ischl zogen wie ein Magnet neben großen Teilen des Hofes und des Adels vor allem die kulturelle Elite seiner Epoche zahlreich an: Komponisten, Schriftsteller, Schauspieler. Sie alle fanden im Salzkammergut ihr Refugium, ließen das Land zu einem zumindest im Sommer kulturellen Zentrum der Monarchie erblühen.
Dokumentation von Lutz Maurer, Österreich 2016
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9.55 Uhr

Der wilde Wald der Kaiserin
© ORF/Rilk Film
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark - die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der "Universum"-Dokumentation "Der wilde Wald der Kaiserin". Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher/innen nicht zu sehen bekommen, zeigt Regisseur Thomas Rilk: das atemberaubende Leben der Tierwelt im Lainzer Tiergarten.
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10.40 Uhr

Erzherzog Johann - Visionär und Menschenfreund
© ORF/Ran-Film
Im Jahr 2009 jährte sich zum 150. Mal der Todestag von Erzherzog Johann. Der Bruder des österreichischen Kaisers hat mit teilweise revolutionären Ideen die Kultur-, Bildungs- und Wirtschaftslandschaft Österreichs geprägt. Stärker noch als seine Leistungen, die er gleichsam im politischen Exil in der Steiermark erbracht hat, wirkt sein Mythos bis heute. Erzherzog Johann wird als "Reichsverweser" zum ersten gewählten Staatsoberhaupt Deutschlands.
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11.25 Uhr

Geliebter Johann, Geliebte Anna
© ORF/Epo-Film/Alfons Kowatsch
Viel Gefühl, viel Natur und viel Historie vereint Erfolgsregisseur Julian Pölsler ("Polt") in seinem jüngsten Werk "Geliebter Johann, Geliebte Anna".
Darin erzählt Pölsler die Liebesgeschichte zwischen dem Habsburger-Erzherzog Johann und der Postmeisterstochter Anna Plochl - eine Liebe allen Widerständen zum Trotz.
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12.10 Uhr

Maria Theresia - Eine Frau trägt die Krone
© ORF/Taurus
Historienfilm, Österreich 1951
Eine bittere Entdeckung lässt der Kaiserin keinen Zweifel über die Untreue ihres Gatten. Die einsame Frau verliert sich in Erinnerungen an die Vergangenheit. Erst durch eine entscheidende Aussprache mit dem Kaiser gewinnt sie ihr Vertrauen wieder.
Regie: Emil Edwin Reinert
Mit Paula Wessely (Maria Theresia), Fred Liewehr (Franz Stephan), Kurti Baumgartner (Maximilian), Loni Friedel (Maria Antonia), Ingeborg Richter (Maria Carolina), Susanne Kissner (Maria Amalia), Hannerl Matz (Maria Elisabeth), Peter Klein (Ferdinand), Karl Haberfellner (Leopold), Otto Tressler (Graf Aliano), Marianne Schönauer (Maria Valeria), Rosa Albach-Retty (Gräfin Fuchs), Erik Frey (Fürst Trautberg), Rudolf Fernau (Staatskanzler Kaunitz) u.a.
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13.50 Uhr

Maria Theresia - Vermächtnis einer Herrscherin
© ORF/RIHA Film
Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte. Zum Maria Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit phantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte.
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15.15 Uhr

Marie Antoinette
In Frankreich war sie lange eine Fremde: Marie-Antoinette wurde nur "die Österreicherin" genannt. Doch wer weiß schon, dass sie bereits im Alter von 14 Jahren zum Unterpfand einer Verbindung mit geopolitischem Zweck wurde? Kaum dem Kindesalter entwachsen, wurde sie mit dem um ein Jahr älteren introvertierten späteren Ludwig XVI. verheiratet. In aller Öffentlichkeit musste sie sich in sein Bett begeben. Sie wurde ihrer Familie, ihrem Land und ihrer Kultur entrissen. Die Schönheit und Unschuld der jungen Braut bezauberte die Franzosen.
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16.05 Uhr

Eine (fast) normale Familie
© ORF/Hubert Mican
Was arbeiten sie? Was denken sie? Wen lieben sie?
Mehr als 90 Jahre nach dem Ende der Monarchie in Österreich sind die Habsburger eine weiterhin einflussreiche und über die ganze Welt verstreute Familie.
Auch wenn sich die meisten Habsburger über das Ende ihrer politischen Bedeutung keiner Illusion hingeben, gibt es immer noch Menschen, die von einer Renaissance der Monarchie träumen.
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17.45 Uhr

Der letzte große Kaiser - Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht
© ORF/Vaughan Filmproduktion/Industriellenvereinigung
Mit 18 Jahren hat er den Thron bestiegen und 68 Jahre lang regiert: Kaiser Franz Joseph I. war der längst dienende Herrscher der Habsburger-Dynastie und bereits zu Lebzeiten eine Legende.
In die Ära Franz Joseph fallen militärische Konflikte und persönliche Schicksalsschläge wie der Selbstmord seines Sohnes Rudolf und die Ermordung seiner Frau Sisi. Andererseits erlebte die Donaumonarchie einen wirtschaftlichen Aufschwung und eine kulturelle Hochblüte.
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18.30 Uhr

Elisabeth - Die rätselhafte Kaiserin
Schön, romantisch, tragisch - das Bild von Kaiserin Elisabeth war bereits zu Lebzeiten von mythischen Attributen geprägt. Ihre seltenen öffentlichen Auftritte, ihre geheimnisvolle Aura, ihre Fluchten vom Wiener Hof machten Elisabeth zur idealen Projektionsfläche von Fantasien.
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19.25 Uhr

Sissi
© ORF/Kineos
Romy Schneider als "Sissi"
Heimatfilm, Österreich 1955
Der junge Kaiser Franz Joseph soll verheiratet werden. Seine Mutter, Erzherzogin Sophie, hat auch schon eine Braut für den Sohn auserkoren: Prinzessin Helene von Bayern. Ein 'Familientreffen' in Bad Ischl wird arrangiert, bei dem der Kaiser Helene kennen lernen soll. Um der Reise einen harmlosen Anstrich zu geben, fährt auch Sissi, Helenes jüngere Schwester, mit.
Regie: Ernst Marischka

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20.15 Uhr

Kronprinz Rudolf - in 2 Teilen
Ein großer österreichischer Stoff für ein internationales Publikum, opulent umgesetzt von einem herausragenden Regisseur mit hochkarätigen Schauspielern: Das ist Robert Dornhelms "Kronprinz Rudolf".
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Teil 1: 21.55 Uhr
Teil 2: 23.25 Uhr

Das Attentat - Sarajevo 1914
© ORF/DOR Film/Petro Domenigg
Ohne Kitsch oder k. u. k. Nostalgie wird die Geschichte um das Attentat in "Sarajevo" erzählt. Modern und dennoch historisch authentisch werden die Schicksale der Mächtigen und Handlanger, der Bürger und Beamten gezeigt, die durch dieses Ereignis mit einem Schlag ins Rampenlicht der Weltpolitik gezerrt wurden.
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1.00 Uhr

Marie Antoinette
WH v. 16.05 Uhr
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2.40 Uhr

Maria Theresia - Eine Frau trägt die Krone
WH v. 13.50 Uhr Uhr
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4.20 Uhr