© Annette Hausschild
Nach Klagenfurt wird Daniel Goetsch seine E-Zigarette mitnehmen und ganz sicher aber keinen "schwarz-weiß-karierten Anzug".
Nach Klagenfurt wird Daniel Goetsch seine E-Zigarette mitnehmen und ganz sicher aber keinen "schwarz-weiß-karierten Anzug".
Daniel Goetsch
Die Autorinnen und Autoren des Ingeborg-Bachmann-Preises 2017
Daniel Goetsch wurde in Zürich geboren, lebt in Berlin und liest auf Einladung von Hildegard E. Keller. Unsere ORF-Kollegen haben in ihrer Interviewreihe "Abgeklopft" ein paar Fragen gestellt:

Wie haben Sie reagiert, als sie erfahren haben, dass sie bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur (tddl) dabei sein werden?

Eine Runde Veuve Aubin für alle! Aber dann fiel mir Rainald Goetz ein, der sich die Stirn blutig geritzt hat ...

Was werden Sie einpacken?

Reisepass, E-Zigarette, das Buch der Unruhe, Valium gegen das Lampenfieber, Ritalin gegen die Wirkung von Valium und so fort.

Was verbinden Sie mit den Tagen der deutschsprachigen Literatur?

Eine im Grunde untelegene, audiolastige Veranstaltung im Fernsehen. In besseren Momenten aber auch: Trapezkunst ohne Netz.

Wissen Sie bereits, was Sie für die Lesung tragen werden?

Keinen schwarzweiß-karierten Anzug.

Worauf freuen Sie sich?

Maxi Obexer wiederzusehen.

Wovor fürchten Sie sich?

Vor dem Tag danach.

Was war Ihre beste/Ihre ungewöhnlichste Lesung?

2006 im Roten Salon der Volksbühne las ich aus meinem Roman, während im Nebenraum ein Perkussionspektakel gefeiert wurde.

Lesemarathon
Tage der deutschsprachigen Literatur
06. bis 09.07.2017
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