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© dpa Lupe
Badeparadies "Blaue Lagune" in Island
Badeparadiese: Isländische Hotpots
Freibad im Kraftwerk der Natur
Geysire, Wasserfälle und heiße Quellen verwandeln Island am Polarkreis in ein Badeparadies. Allein in der isländischen Hauptstadt Reykjavík gibt es sieben Thermalbäder. Fast jedes Dorf kann sich ein öffentliches Freibad leisten.
Kochendes Wasser zwängt sich durch kleine Bodenlöcher und Felsspalten, dunkelbrauner Schlamm wölbt das Erdreich. Gasblasen steigen unter der glatten Wasseroberfläche auf und versetzen sie in Schwingung. Mit einem Mal zischt es, und eine Fontäne schießt aus dem Loch empor - haushoch: Geysire, Wasserfälle und heiße Quellen verwandeln Island am Polarkreis in ein Badeparadies.

In den "Hotpots" finden die Menschen zu sich und zueinander, aus dem heißen Wasser steigen sie wie neugeboren hervor. Ob in öffentlichen Bädern oder inmitten der Natur, in abgeschiedener Landschaft oder gleich neben der Straße: Die Einheimischen nutzen die Pools, Thermalbäder und Hotpots täglich. Sie haben sich als gesellschaftliche Treffpunkte etabliert, und so manches Problem löst sich im angenehm warmen Wasser in Luft auf. Eine umweltfreundlichere Energiequelle, die gleichzeitig auch noch gesund ist, gibt es nicht.

Der Film aus der Reihe "Badeparadiese" zeigt, wie sehr Island - bedingt durch die natürlichen Umstände - eine einzigartige "Wellness-Oase" ist.

Sendedaten
Donnerstag, 24. Juli 2014, 14.50 Uhr
Info
Film von Holger Preuße
(Erstsendung: 08.01.2004)
Info
Die Badelandschaft "Blaue Lagune" auf Island, unweit der Hauptstadt Reykjavik: Inmitten einer kargen Lava-Landschaft zischen dort Dampffontänen in den Himmel. Das aus 1600 Metern tiefen Bohrungen nach oben schiessende 240 Grad heiße Wasser wird kondensiert, auf erträgliche Temperaturen abgekühlt und in die luxuriöse Badelandschaft geleitet.
Sendung zum Thema
Badeparadiese: Hamam
Donnerstag, 24. Juli 2014, 15.30 Uhr