Übersicht
TV-Programm
Dienstag, 20. April
Lupe
Die Bloukrans Brücke ist eine Attraktion für alle, die einen ganz besonderen Kick suchen.
Andreas Kieling - Mitten in Südafrika (3/5)
An der Steilküste - Der Osten des Landes
Andreas und das Team lernen eine ganz neue Seite Südafrikas kennen. Inzwischen haben sie schon mehr als 2000 Kilometer Strecke hinter sich gebracht. Jetzt, auf der 3. Etappe bei der Stadt George beginnt die Küste erstmals steil anzusteigen.
Auch das Wetter hat sich verändert: Es ist angenehm warm - ein Anzeichen, dass die Crew den Indischen Ozean erreicht hat. Nach Cape Agulhas wird das Meer von der warmem Agulhasströmung geprägt. In der höher gelegenen Küstenregion führt das zu mehr Niederschlag und zu bezaubernden Wäldern mit einer versteckten Tierwelt.

Die Höhlen von Plettenburg
Bevor sich Andreas dort näher umsieht, besucht er zunächst Plettenberg, wo in der hohen Steilküste versteckte Höhlen liegen. Für viele Tausende von Jahren waren sie Heimat der Menschen, die hier lebten. In der Nelson Cave fanden Archäologen Überreste einer menschlichen Behausung, die über 120.000 Jahre alt ist. Die Eigenheiten der steil aufragenden Felsküste begleiten das Team auch auf seiner weiteren Reise. Immer wieder wird der Weg durch tiefe Schluchten unterbrochen. Es sind Wasserwege - Flüsse, die sich über die Jahrtausende in den Fels gegraben haben und sich so ihren Weg zum Meer suchten. Einige Schluchten sind viele hunderte Meter tief und waren für die ersten europäischen Siedler Südafrikas unüberwindliche Hindernisse.

Erst über die Jahrhunderte schaffte man es, die tiefen Schluchten mit Hilfe von modernen Brückenkonstruktionen zu überwinden. Eine davon - die Bloukrans Brücke - ist heute Attraktion für all die, die einen ganz besonderen Kick suchen. Über 200 Meter kann man sich von der Brücke in die Tiefe stürzen - eine Herausforderung, die Andreas kaum auslassen kann. Erholen kann er sich davon in den verträumten Wäldern Tsitsikamas. Hier gibt es noch uralte Bäume, die schon seit fast tausend Jahren auf dem steinigen Untergrund verwurzelt sind und dem Wald seinen ganz besonderen Charakter geben.

Am Storm River Mouth
Andreas trifft schließlich die ersten Vorboten des wilden Afrikas, die Verwandten der Afrikanischen Elefanten: Klippschliefer, die allerdings nur etwa so groß wie Kaninchen sind. Die kommende Station führt ihn dann endlich zu den echten Riesen. Im Addo National Park lernt er das am meisten gehasste und gleichzeitig verehrte Tier Afrikas kennen. Elefanten vermehren sich hier so gut, dass der Nationalpark weltweit die höchste Elefantendichte aufweist. Die Riesen haben natürlich auch einen riesigen Hunger und bedienen sich da, wo es gut schmeckt. So kam es über die Jahrhunderte immer wieder zu Problemen zwischen Elefanten und Farmern. Die Vermehrung der Elefanten hat man heute auch noch nicht wirklich im Griff, aber ihrer Faszination kann sich auch Andreas nicht entziehen. Die letzte Station dieses Reiseabschnitts macht Andreas in Shamwari, seinem ersten afrikanischen Wildreservat. Hier hat er spannende Begegnungen mit Nashörnern und einem besonders scheuen Bewohner Südafrikas - dem Leoparden.

Sendedaten
10. Dezember 2012, 16.15 Uhr
Fünfteilige Doku-Reihe
Andreas Kieling - Mitten in Südafrika
Fünfteilige Doku-Reihe
Andreas Kieling - Mitten im wilden Deutschland