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Dienstag, 20. April
© ORF/Petro Domenigg Lupe
Der erste Tag
Das erste Alarmsignal könnte noch eine Fehlmeldung sein. Dann verdichten sich jedoch die Anzeichen. Ein grenznahes Kernkraftwerk meldet den Ernstfall. Strahlenalarm. Die österreichischen Krisenstäbe reagieren professionell und sind doch mit einer Situation konfrontiert, der man mit keiner Übung gerecht werden kann.
"Der erste Tag" geht der Frage nach: Was passiert, wenn eine Atomkatastrophe passiert und konstruiert minutiös einen möglichen Tagesablauf ab dem ersten Warnzeichen. Das erste Alarmsignal um vier Uhr Früh könnte noch eine Fehlmeldung sein. Doch bald verdichten sich die Hinweise. Ein Kernkraftwerk im österreichischen Grenzgebiet meldet einen Störfall von bisher ungeahntem Ausmaß.

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Die österreichischen Krisenstäbe (u. a. Andreas Kiendl, Hary Prinz, Florian Teichtmeister, Daniel Keberle) lösen Strahlenalarm aus. Die Behörden reagieren professionell und sind doch mit einer Katastrophe konfrontiert, der man in keiner Übung gerecht werden kann. Es wird von der Wetterlage abhängen, wo die aufziehende Gewitterfront ihre hochkonzentrierte Radioaktivität abregnet

Die Bevölkerung wird alarmiert, in den Häusern zu bleiben. Viele ignorieren das, bei einigen bricht Panik aus. Das Land mobilisiert alles an Einsatzkräften: Mensch und Tier muss gemessen, gegebenenfalls dekontaminiert werden. Die Einsatzkräfte haben ihre liebe Not mit den Betroffenen.

Viele verzweifeln angesichts der unsichtbaren Gefahr © ORF/Petro DomeniggLupeViele verzweifeln angesichts der unsichtbaren Gefahr
Der Regen trägt tödliche Partikel mit sich © ORF/Petro DomeniggLupeDer Regen trägt tödliche Partikel mit sich
In einer Schwimmhalle wird eine Notunterkunft eingerichtet © ORF/Petro DomeniggLupeIn einer Schwimmhalle wird eine Notunterkunft eingerichtet

Die Bauern sind verzweifelt, können nicht verstehen, warum Ernte und Vieh plötzlich ungenießbar sein sollen. Man sieht und riecht doch nichts. Aber es ist abzusehen, dass in einigen Gebieten die Ernte vernichtet ist.
Dann zeigen neue Werte, dass das Ausmaß der Katastrophe noch viel größer ist, als ursprünglich angenommen.

Was passiert, wenn was passiert?
Erst am 12. September 2008 fiel die letzte Filmklappe zu diesem TV-Drama, das sich mit einer fiktiven AKW-Katastrophe befasst. Die Filmgeschichte geht der Frage nach: "Was passiert, wenn was passiert?". Ein Kernkraftwerk im österreichischen Grenzgebiet meldet einen Störfall. Die Krisenstäbe reagieren professionell und sind doch mit einer Situation konfrontiert, der man in keiner Übung gerecht werden kann.
Filmemacher Andreas Prochaska, zu dessen Arbeiten u. a. der vierteilige ORF-Mysterythriller "Zodiak - Der Horoskop-Mörder" und die Fortsetzung des vom ORF kofinanzierten Kinohits "In 3 Tagen bist du tot" zählen, setzte das Drehbuch von Susanne Freund ("Big Alma") in Szene.
Vor der Kamera standen "Soko Kitzbühel"-Kommissar Andreas Kiendl, Hary Prinz ("Krieg und Frieden"), Florian Teichtmeister ("Polly Adler"), Daniel Keberle ("Bauernprinzessin"), Franziska Weisz ("Hotel), Karl Fischer ("Donna Leon"), Ferry Öllinger ("Soko Kitzbühel"), Beatrix Brunschko ("8 x 45"), Jaschka Lämmert ("Die Schrift des Freundes") u. v. a.

Sendedaten
Dienstag, 26./27. Februar 2013
um 2.35 Uhr
Stereo, 16:9, Videotext-UT
Credits
Fernsehfilm Österreich/Frankreich 2008
Regie: Andreas Prochaska
Buch: Susanne Freund

Mit Andreas Kiendl (Gregor Renolder), Franziska Weisz (Anna Renolder), Beatrix Brunschko (Karoline Schretzer), Martina Zinner (Ines Hirzer), Johannes Zeiler (Karl Hirzer), Karl Fischer (Sigmund Friedl), Susi Stach (Erika Friedl), Nikolai Gemel (Jonathan Hirzer), Marlene Del Bello (Marie Schretzer), Ferry Öllinger (Hubert Schretzer), Jaschka Lämmert (Miriam Gratt), Florian Teichtmeister (Markus Sedlic), Hary Prinz (Fritz Wagner) u.a.