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Dienstag, 20. April
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Zurück in Quedlinburg: der Reliquienkasten Heinrich I.
Der Jahrhundertraub von Quedlinburg
Jäger verlorener Schätze
Die Spur des Quedlinburger Domschatzes verlor sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Amerikanische Truppen fanden 50 Pretiosen, doch zwölf fehlten. Hat ein GI Teile des Schatzes geraubt? - Der Film begleitet Kunstfahnder Willi Korte bei der Schatzjagd und beleuchtet, wie sich angesehene Kunstexperten und Auktionshäuser an der Hehlerei des Quedlinburger Domschatzes beteiligten.
Die Suche nach dem unbezahlbaren Kirchenschatz
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Der verschollene Domschatz wird in einer Bank in Texas, der "First National Bank", gefunden. Szene aus den Dreharbeiten
Anfang der 1990er Jahre steigt im Städtchen Whitewright, Texas, der erste Showdown im spektakulärsten Kunstraub des 20. Jahrhunderts. Der Schauplatz: die "First National Bank". Ein Bankbeamter holt dem deutschen Kunstfahnder Willi Korte drei Pappkartons aus dem Tresor. Der Inhalt dieser Schachteln entscheidet über die Aufklärung des Raubs - und über das Schicksal Kortes, der für die Fahndung seine finanzielle Exis-
tenz aufs Spiel gesetzt hatte.

Die Spur des Quedlinburger Domschatzes, des bedeutendsten Schatzes des Mittelalters, der von Reichsgründer Heinrich und seinem Sohn Otto dem Großen im 10. Jahrhundert begründet worden war, verlor sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die SS ließ unschätzbar wertvolle Kostbarkeiten auslagern, als die Front näher rückte. Amerikanische Truppen fanden 50 Pretiosen, darunter Evangelien und Reliquien aus Gold und Elfenbein, Edelstein und Bergkristall. Doch zwölf Stücke fehlten. Hat ein GI Teile des Schatzes geraubt?

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Schatzjäger Dr. Willi Korte
Die Recherche führt Willi Korte auf die Spuren des Oberleutnants John T. Meador. Dessen Erben versuchen, die einmaligen Stücke zu Geld zu machen - mittels willfähriger Kunsthändler, die gerne behilflich sind, für das Diebesgut Millionenbeträge zu erzielen. Korte lässt nicht locker, bis die Stücke im Tresorraum der "First National" wieder auftauchen.

Doch für Korte bedeutet dieser Fund kein Happy End: Während Millionen an die Meador-Erben fließen, mühsam als "Finderlohn" deklariertes Lösegeld, bleibt der Finder auf Schulden in sechsstelliger Höhe sitzen. Und in den Pappschachteln des John T. Meador finden sich nur zehn der zwölf fehlenden Schätze. Zwei Stücke aus dem Quedlinburger Domschatz fehlen bis heute.

Der Film "Der Jahrhundertraub von Quedlinburg" erzählt nicht nur den historischen Krimi und die Schatzjagd Richtung Texas. Er beleuchtet auch, wie sich angesehene Kunstexperten und Auktionshäuser wie das renommierte Christie's mit geradezu krimineller Energie an der Hehlerei des Quedlinburger Domschatzes beteiligten.

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Sendedaten
Donnerstag, 21. Juni 2012, 15.30 Uhr
Info
Film von Jens Afflerbach und Christian Schwochow
(Erstsendung: 12.08.2007)
Reihe
Jäger verlorener Schätze
Siebenteilige Doku-Reihe