Die Kräfte der Geologie und des Klimas sind machtvoll, aber langsam. Doch am Ende der Eiszeit nahm das Tempo der Veränderung rasant zu, und der Motor dieses enormen Wandels war der Mensch. Kaum waren die Temperaturen gemäßigter, milderte sich der Überlebenskampf unserer Vorfahren. Aus primitiven Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern, doch noch lebte die Menschheit im Einklang mit der Natur, verehrte ihre Geschöpfe und die Früchte des Bodens. Die erste Kultur, die die Natur nicht als Verbündeten, sondern als Feind sah und diesem Feind entschlossen gegenüber trat, war das Römische Imperium. Plötzlich schlängelten sich Römerstraßen durch die endlosen Wälder, die Europa damals überzogen, wurden Tiere nicht zum Nahrungserwerb getötet, sondern zur Belustigung der Massen.