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Dienstag, 20. April
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Keltische Münzen. Um 300 vor Christus wurden die ersten geprägt. Mit dem Geldwesen waren die Kelten auf dem Weg zur Hochkultur
Schliemanns Gold – Das Gold der Kelten
Der Einflussbereich der Kelten dehnte sich von der iberischen Halbinsel und Kleinasien bis zu den britischen Inseln aus. Die Kelten hatten keine Schrift, aber dafür umso mehr Gold.

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Goldwaschen auf keltisch
Der Weg der Ur-Kelten aus russischem Gebiet nach Mitteleuropa führte entlang der Donau und ihren Nebenflüssen, die damals reichlich Gold führten. Das Keltengold wurde vor Ort aus dem Fluss gewaschen, doch die Spuren sind verwischt. Der Spezialist Dr. Thomas Stöllner vom Bergbaumuseum Bochum bezweifelt, dass die enormen Goldmengen, die die Kelten verbrauchten, allein mit dieser Methode gewonnen werden konnten. Seine Überlegung: Auch der weitere Weg der Kelten musste dem Gold gefolgt sein. In Frankreich entdeckte die Minenspezialistin Beatrice Cauuet ein ganzes Stollensystem. Eindeutig keltisch! Doch eine Anwort birgt auch hundert neue Fragen: Wie haben die Kelten das Gold extrahiert, wie wurde es bearbeitet, wer kontrollierte Minen und Handel?

Der keltische Goldreichtum


Untergehende Kultur
Nach ihrer Invasion in Britannien versuchten sie, auch dort den Goldkundigen das Handwerk zu legen. Der römische Angriff auf die letzte Bastion der britannischen Druiden, Mona auf der Insel Anglesey im Jahr 62 n.Chr., war ein blutiges Gemetzel, das Tacitus anschaulich beschrieben hat. So brachten die Römer das Goldmonopol endgültig in ihre Hände. Die Welt der Kelten ging unter, was blieb waren ihre in der Erde vergrabenen Schätze.

Der Film begleitet Wissenschaftler bei Ausgrabungen und bei der Analyse der reichen keltischen Goldschätze - eine spannende Spurensuche nach einem sagenumwobenen Volk.


Sendedaten
Sonntag, 5. August 2012, 13.55 Uhr
Info
Film von Gisela Graichen und Peter Prestel
Sendung zum Thema
Schliemanns Gold - Das Gold der Samurai
Sonntag, 5. August 2012, 14.40 Uhr