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Dienstag, 20. April
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Im Jahr 465 vor Christus schlug ein riesiger Komet ein - mit einer Aufschlagsenergie von 8000 Hiroschima-Bomben.
Der Chiemgau-Komet
Stunde Null im Keltenreich
465 vor Christus stören plötzlich unheimliche Riesenblitze und ohrenbetäubender Donner die Nachmittagsidylle in einer keltischen Siedlung im Chiemgau. Wenig später schlagen feurige Geschosse in die Felder ein. Alles Leben im Umkreis von 1.200 Quadratkilometern wird mit einem Schlag ausgelöscht. Zehntausende Menschen verlieren ihr Leben, weil ein über 1.000 Meter großer Komet in 70 Kilometer Höhe explodiert ist.

Metallische, präsolare Materie
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Im Chiemgau entdeckten Forscher präsolare Materie (Querschnitt unter dem Mikroskop).
Professor Dr. Kord Ernstson, Geologe der Universität Würzburg, fand mit einem Team heraus, dass es sich bei den fremdartigen Metallkugeln im Boden des Chiemgau um Material nicht irdischen Ursprungs handelt, das schon lange vor unserem Sonnensystem existierte und das der Komet bei seiner Reise durch die Galaxien mitführte.
Die Analyse der Forscher ist eine Sensation, versuchte doch bisher selbst die NASA vergeblich, präsolares Material zu gewinnen. Den überraschenden Funden im Chiemgau und den Erkenntnissen des Würzburger Teams verdankt auch die Keltenforschung Antworten auf bislang ungeklärte Fragen.
Der Film aus der Reihe "Terra X" rekonstruiert den Meteoriteneinschlag von 465 vor Christus und seine Auswirkungen.

Sendedaten
Sonntag, 14. Oktober 2012, 14.00 Uhr
Info
Film von Sven Hartung und Guido Weihermüller
(aus der ZDF-Reihe "Terra X")
Sendung zum Thema
Sphinx: Die letzte Schlacht der Kelten
Sonntag, 14. Oktober 2012, 14.45 Uhr