© SRF
VideoVideo
Familie Feierabend
Die unendliche Geschichte
Alles begann mit dem Schweizer Auswanderer Karl Feierabend, der in der dominikanischen Republik eine große Farm gekauft hatte und dabei Pleite ging. Statt zurück zu kehren unter das soziale Dach der Schweiz blieb er dort, heiratete seine Frau Marina und hatte mit ihr vier Söhne.
Als Karl Feierabend im Februar 2007 starb, schlugen seine Söhne den umgekehrten Weg ein und reisten in die Schweiz, wo sie heute alle wohnen. Und so ist diese filmische Langzeitbeobachtung nun bei der dritten Generation angelangt: Carlos, der älteste Sohn, ist selber Vater geworden und Samuel, der Jüngste, brachte seine Frau Daira in die Schweiz, wo diese tapfer versucht, mit der ungewohnten Umgebung zu recht zu kommen. Was als Auswandererdrama begonnen hat, entwickelt sich zu einer Integrationsgeschichte mit immer neuen Kapiteln

In seinem jüngsten Film über die Feierabends erzählt Filmautor Christoph Müller mit reichhaltigem Archivmaterial die ganze Geschichte noch einmal und zeigt, wohin sich die verschiedenen Lebenslinien bewegen. «Es ist ein Privileg, eine Geschichte so lange beobachten zu dürfen», sagt Müller. Entstanden ist ein Drama über das Leben schlechthin: Werden und Vergehen, Träumen und Scheitern, Flüchten und Standhalten.

Die Feierabendsaga
<b>Familie Feierabend</b><br />Von der Schweiz in die Karibik und zurück © SRF Familie Feierabend
Von der Schweiz in die Karibik und zurück
<b>Feierabend & Söhne</b><br />Eine Familiensaga zwischen der Karibik und dem Kanton Uri © SRF Feierabend & Söhne
Eine Familiensaga zwischen der Karibik und dem Kanton Uri
<b>Noch lange nicht Feierabend </b><br />Schweizerisch-karibische Familiensaga © SRF Noch lange nicht Feierabend
Schweizerisch-karibische Familiensaga

Sendedaten
27. Februar 2018, um 13.15 Uhr

Film von Christoph Müller