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Familie Segantini in Maloja, 1897
Giovanni Segantini - Magie des Lichts
Maler, Aussteiger, Sans Papiers, Genie: Das alles war Giovanni Segantini. Er schuf, meist unter freiem Himmel, monumentale Werke. Ein Filmessay von Christian Labhart, mit autobiografischen Texten des Malers, gelesen von Bruno Ganz.
© srf, Look Now Vergehen, 1899
Vergehen, 1899
Der Maler Giovanni Segantini verstarb nur 41-jährig 1899 im Engadin unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700 Meter. Der Filmessay öffnet den Blick auf seine Kindheit und Jugend; anhand von autobiographischen Texten und Auszügen aus dem erfolgreichen Roman "Das Schönste, was ich sah" von Asta Scheib nimmt der Film Anteil an Segantinis zahlreichen inneren Krisen, an seinem von finanziellen Nöten geprägten Alltag, an seinem widersprüchlichen Verhältnis zur Mutterliebe und Erotik und schliesslich an seinem verzweifelten Kampf gegen den Tod.

Der Schauspieler Bruno Ganz liest die Texte, die Musik stammt von Paul Giger, und Pio Corradi zeichnet für die mit besonders hochauflösenden Kameras aufgenommenen Bilder, die eine farbgetreue Wiedergabe von Segantinis Werken ermöglichen.

Giovanni Segantini ist Stoff für die grosse Leinwand
Christian Labhart begann als Beleuchter und Kameraassistent bei Condorfilm. Ab 1980 war er auch Landwirt und Primarlehrer und arbeitete mit im Dokfilm "Aufpassen macht Schule". Seit 1999 realisierte er als freischaffender Filmemacher u.a. "Die Brücke von Mitrovica", "Zum Abschied Mozart", "Zwischen Himmel und Erde" und "Appassionata".

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Die bösen Mütter, 1894
Strassenjunge, Revoluzzer, Jahrhundertmaler: Giovanni Segantinis Leben ist wie gemacht für einen Kinofilm. Das wusste der Regisseur Christian Labhart von Beginn weg. Aber die Förderstiftungen lehnten den Dokfilm ab. So wählte er eine immer radikalere Form - und landete einen kleinen Kassenschlager.
zum Interview mit Christian Labhart

Sendedaten
Sa. 22.04.17, 21.45 Uhr
Giovanni Segantini - Magie des Lichts
Dokumentarfilm von Christian Labhart