1887 ließ sich der Rot-Kreuz-Gründer in Heiden nieder, körperlich und psychisch angeschlagen. Dank der Hilfe von Freunden raffte er sich auf und schrieb seine Memoiren. Verschiedene Publikationen brachten Dunant wieder öffentliche Anerkennung. 1901 wurde ihm der erste Friedensnobelpreis verliehen.
Seine letzten Jahre verbrachte der Humanist und Visionär im Bezirksspital Heiden. Von Depressionen und Verfolgungswahn heimgesucht, empfing er kaum mehr Besuch. Dunant starb am 30. Oktober 1910.