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Dienstag, 20. April
Im Bärenland Kamtschatka
Die Suche nach Sky
Reno Sommerhalder im Bärenland Kamtschatka
Im Jahre 2004 hat der kanadisch-schweizerische Bärenkenner Reno Sommerhalder in Kamtschatka dabei geholfen, fünf Bärenwaisen aus der Gefangenschaft wieder in der Natur auszusetzen. Was ist aus den Jungbären von damals geworden?
Sommerhalder ist nochmals in die russische Wildnis zurückgekehrt. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Andrea Pfeuti hat er sich im menschenleeren Bärenland auf die Suche gemacht.

© SRF Lupe
Andrea Pfeuti und Bärenforscher Reno Sommerhalder
Es war ein spektakuläres Experiment, als der kanadische Bärenexperte Charlie Russell zusammen mit Reno Sommerhalder 2004 in der Abgeschiedenheit Kamtschatkas fünf Bärenwaisen aufzog, gleichsam Bärenmütter spielten für die verletzlichen Welpen. Trotz menschlicher Umsicht wurde eines der Jungen von einem Bärenmännchen gefressen.

Doch immerhin vier überlebten ihren ersten Sommer. Sechs Jahre später reiste Sommerhalder nochmals nach Kamtschatka, um nach den einstigen Jungbären zu suchen.

Reno Sommerhalder unter Bären. © SRFLupe
Das blonde Bärenmädchen Sky hatte Reno Sommerhalder besonders in sein Herz geschlossen. © SRFLupe

Vor allem Sky hoffte er zu finden, das Bärenmädchen, mit welchem ihn damals eine besondere Beziehung verband. Doch mindestens ebenso sehr wollte Sommerhalder bei diesem Abenteuer erkunden, wie es heute den Bären auf der weitgehend unberührten Halbinsel Kamtschatka geht, einer der bärenreichsten Gegenden der Welt.

Reiche Lachsvorkommen haben geholfen, dass die Kamtschatka-Grizzlies zu den größtgewachsenen Braunbären zählen. Etwa 20.000 Bären leben im Land der 160 Vulkane - und zahlreichen davon ist Reno Sommerhalder bei seiner Rückkehr begegnet.

Sendedaten
7. September 2012, um 13.15 Uhr
Info
Film von Beat Bieri
(Erstsendung: 1.09.2011)