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Montag, 20. April
© SRF Lupe
Sie wollen dem Teufel ein Schnippchen schlagen
Drei schräge Vögel
Geld regiert die Welt, und das freut den Teufel. Am Beispiel von drei Landstreichern will er beweisen, dass der schnöde Mammon auch engste Freunde entzweien kann und schenkt ihnen deswegen Geld. So beginnt eine Reise nach Lugano, auf der die drei sich zunehmend zerstreiten. Dass sie auf dem Weg der schönen Elke (Grit Boetcher) begegnen, macht die Sache nicht leichter. In einem Luxushotel am Luganersee überschlagen sich die Ereignisse. Der Hoteldirektor (Theo Lingen) hat alle Mühe, den guten Ruf seines Hauses zu bewahren. Die Rechnung des Teufels scheint aufzugehen.
Die Hörner unter dem Hut, den Pferdefuß im steif gebügelten Hosenbein versteckt, besucht der Teufel persönlich die Welt. Er freut sich, dass der Tanz ums Goldene Kalb oder - besser - die Jagd nach immer mehr Geld die Menschen umtreibt und unglücklich macht.

Zu seinem eigenen Vergnügen will er ein weiteres Exempel statuieren: Vor den Landstreichern Barbarossa, Clown und Dürst, die sich als Lebenskünstler auf einer Parkbank sonnen, lässt der Teufel eine Geldbörse fallen. Überdies sucht er sie im Traum heim. Er nennt ihnen die Glückszahl, mit der sie beim Roulette in Konstanz einen Zehntausender gewinnen können.

Mit dem Teufel ins Wirtschaftswunder: Grit Boettcher als Elke, Max Haufler als Barbarossa, Zarlie Carigiet als Dürst, Ruedi Walter als "Clown" © SRFLupe
Teufel, Teufel: Ruedi Walter als "Clown", Walter Morath als Teufel  © SRFLupe

Von Geldgier gepackt fahren die drei umgehend ins Spielcasino an den Bodensee, wo der clevere Barbarossa seine beiden Kumpel hemmungslos übers Ohr haut. Mit dem gewonnenen Geld setzt sich der Gauner schnurstracks ins sonnige Tessin ab, doch Dürst und Clown heften sich an seine Fersen. In Lugano angekommen, hüpft Barbarossas Herz, als er mit einer jungen Anhalterin im Luxushotel eincheckt.

Dürst lernt derweil eine verrückte Engländerin kennen, die ihn beinahe zum Hausbesitzer macht, während Clown sein Glück anderweitig findet: Er will einen kleinen Zirkus sanieren, um endlich seinen Jugendtraum zu verwirklichen. Aber bei alledem erhalten die drei kauzigen Gesellen auch die einmalige Chance, über Habgier und Egoismus hinauszuwachsen und dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen.

Sendedaten
9. April 2015, um 16.20 Uhr
Credits
Spielfilm, Schweiz 1960
Regie: Kurt Früh

Mit Gustav Knuth, Theo Lingen, Trude Herr, Voli Geiler, Ettore Cella, Max Werner Lenz u. a.
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