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Dienstag, 20. April
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Ueli Steck im Yosemite-Nationalpark
Der schnellste Mann am Berg
Ueli Steck auf der Suche nach seinem Limit
Er rennt die Eiger-Nordwand in zwei Stunden und 47 Minuten hoch - ohne Seil. Unter ihm fällt die Felswand über 1000 Meter in die Tiefe. Doch Ueli Steck, der Alleingänger, verliert nicht die Nerven. Ein Jahr lang hat sich Steck akribisch auf diese knapp drei Stunden in seinem Leben vorbereitet.


Hinter dem Ganzen stecken Disziplin und Kontinuität. Ueli Steck trainiert Körper und Geist wie ein Spitzensportler. Er sucht neue Wege, den Bergsport weiter zu bringen.

Stecks Traum liegt im Himalaya. Er möchte eine schwierige Achttausender-Wand bezwingen. Steck stand bereits auf drei Achttausendern. Zwei Versuche, die äußerst gefährliche Annapurna-Südwand hochzukommen, scheiterten. Beide Male schließt der Berner Bekanntschaft mit dem Tod: 2007 wurde er von einem herabfallenden Stein getroffen und rutschte bewusstlos über 200 Meter ab. Er blieb aber weitgehend unverletzt.Das zweite Mal, 2008, brach er die Route ab, als ein anderer Bergsteiger unweit des Ostgipfels verunglückte und verstarb.

Ueli Steck definiert sich stark über seine Leistung. Immer wieder sucht er die Grenze des Machbaren. In einem Bereich, wo es um Leben und Tod geht. Doch Ueli Steck spürt den Erfolgsdruck im Nacken. Er sucht die Hilfe des Sportpsychologen Jörg Wetzel. Dieser lehrt ihn, das Leistungs-Ich in Grenzen zu halten. Als Ueli Stecks Frau im Sommer 2010 verunfallt, wird dem Bergsteiger bewusst, wie wertvoll das Leben ist.

Sendedaten
In der Nacht zum 9. Dezember 2012, um 3.50 Uhr
Info
Film von Jacqueline Schwerzmann
(Erstsendung: 20.01.2011)
Reportage
Ueli und sein Schutzengel
Mit dem Bergsteiger Ueli Steck unterwegs im Himalaja
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