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Sexualität und Begehren verändern sich - auch durch Pornografie.
Männliche Lust
Gesellschaftliche Normen und Rollenbilder sind im Wandel
Immer mehr Männer sind bereit, über ihre Sexualität zu sprechen. Es regt sich also etwas bei den Männern. Sexualität und Begehren verändern sich - im Dialog und in Beziehung mit Frauen und Männern, durch Medikamente, durch Pornografie und Cybersex oder auch durch immer perfektere künstliche Gefährtinnen, sprich Sexpuppen.
Live im Studio: Gäste der Sendung
<b>Ann-Marlene Henning</b> ist Psychologin und arbeitet als Paartherapeutin und Sexualberaterin in Hamburg. Im November letzten Jahres erschien ihr Buch "Männer. Körper. Sex. Gesundheit." © CROPPEDcloser Ann-Marlene Henning
<b>Heinz-Jürgen Voß</b> ist Sozialwissenschaftler und Biologe und forscht und lehrt an der Hochschule Merseburg. Er hat den "Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht zur Sexualität von Männern" herausgegeben. Heinz-Jürgen Voß
<b>Ulrich Clement</b> ist Sexualtherapeut und leitet an der Universität Heidelberg das Institut für Sexualtherapie. Ulrich Clement

Die Beiträge der Sendung:
Die Lust des Mannes © dpa
Die Lust des Mannes
Ursprung der Männlichkeit © colourbox
Ursprung der Männlichkeit
Manneslust psychologisch © colourbox
Manneslust psychologisch
Was ist Männlichkeit? © dpa
Was ist Männlichkeit?

Leseempfehlungen von Gert Scobel:
<b>Viagra im Alltag</b><br />von Claudia Sontowski © colourbox.de
Viagra im Alltag
von Claudia Sontowski
<b>Männer. Körper. Sex. Gesundheit</b><br />von Ann-Marlene Henning und   Jesper Bay-Hansen © dpa
Männer. Körper. Sex. Gesundheit
von Ann-Marlene Henning und Jesper Bay-Hansen
<b>Sexualität von Männern</b><br />Stiftung Männergesundheit © dpa
Sexualität von Männern
Stiftung Männergesundheit
<b>Wenn es um das Eine geht</b><br />von Ulrich Clement und    Ann-Marlene Henning  © panthermedia
Wenn es um das Eine geht
von Ulrich Clement und Ann-Marlene Henning

Weitere Informationen zum Thema:
Die Lust der Frau Die Lust der Frau
Sex und Liebe - gestern, heute, morgen - Interview mit Ann-Marlene Henning Sex und Liebe - gestern, heute, morgen - Interview mit Ann-Marlene Henning
Zukunft der Liebe © colourbox.de Zukunft der Liebe

Vor allem verändert sich die Lust aber, weil kulturelle und gesellschaftliche Normen und Rollenbilder im Wandel sind. Nicht selten kreist die männliche Lust natürlich auch um die Frage: Wird das sexuelle Zentralorgan dem Mann immer funktionstüchtig und zuverlässig zur Seite stehen? Was, wenn nicht?

Leben wir Geschlechterklischees von gestern?
Befragt man junge Männer bis zum Alter von 35 Jahren ist zu erfahren, dass mindestens dreißig Prozent von ihnen sich nicht auf eine homo- oder heterosexuelle Orientierung festlegen wollen.Gibt es sie denn überhaupt, eine spezifisch männliche Ausprägung der sexuellen Lust – einen Trieb, in der Hauptsache fixiert auf „weibliche Reize“? Und wie spiegeln sich gesellschaftliche Moden und sogar politische Ereignisse in den gegenwärtigen Spielarten der Lust wider? Was hat sexuelles Begehren mit Macht und Gewalt zu tun? Wie verändert sich männliche Lust im Verlauf eines Lebens, bei Krankheit und je nach Beziehungsstatus? Wie funktioniert ein Orgasmus und was passiert dabei körperlich und psychisch? Und wie gut wissen Männer – und Frauen – eigentlich darüber Bescheid? Vielleicht gibt es ihn ja noch immer, diesen letzten kleinen Unterschied: Der Mann darf beherzt Lust haben – auf was auch immer. Frau versteckt ihre Gelüste lieber – vor allem, wenn es um sexuelles Begehren geht. Oder sind das nur Geschlechterklischees von gestern?

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Kein anderer menschlicher Körperteil führt solch ein Eigenleben wie "das beste Stück des Mannes". Warum so viel Aufhebens um ein kleines Organ aus Bindegewebe, Schwellkörpern und Haut?

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