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Wie muss eine verantwortungsvolle, menschliche und nachhaltige Entwicklungspolitik aussehen?
scobel: Neue Wege der Entwicklungspolitik
Nach wie vor fehlt ein ausgereiftes Maßnahmenpaket
"Entwicklungspolitik soll langfristig Stabilität und Frieden schaffen und darf nicht als kurzfristiger Brandlöscher benutzt werden", so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Wie kann das erreicht werden?

Live im Studio - Gäste der Sendung
Wie muss eine verantwortungsvolle, menschliche und nachhaltige Entwicklungspolitik angesichts der großen globalen humanitären Herausforderungen aussehen? Wie können Frieden und Stabilität anstelle nationalistischer Interessen gefördert werden? Wie lassen sich humanistische Grundprinzipien, Menschenrechte und demokratische Werte global etablieren? Über diese und viele andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

<b> Jean Feyder </b>war Direktor für Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium in Luxemburg und ständiger Vertreter Luxemburgs bei den Vereinten Nationen in Genf. Feyder unterstützt alternative Ideen, Organisationen und Bürgerinitiativen für eine gerechtere und solidarischere Welt. <br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
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Jean Feyder
<b>Dr. Pedro Morazán</b> ist Wirtschaftswissenschaftler und als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Südwind e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene. Seine Schwerpunkte: Entwicklungszusammenarbeit, Armutsbekämpfung und Partizipation.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
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Pedro Morazán
<b>Dr. Stefan Rother</b> lehrt und forscht am Arnold-Bergstraesser-Institut und am Seminar für Politikwissenschaft an der Uni Freiburg. Schwerpunkte: Internationale Migration, Global Governance, soziale Bewegungen, regionale Integration und non-/post-Western theories of international relations, Migration und Demokratie.  <br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />
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Stefan Rother



Millionen Menschen auf der Flucht
Die Spuren des Kolonialismus und die anhaltende Ausbeutung rohstoffreicher Länder stellen zusammen mit den Folgen der Klimaveränderung eine Gefahr mit unkalkulierbar großen Konsequenzen für die Weltgemeinschaft dar. 2015 war ein Jahr, das genau das sehr anschaulich vor Augen führte: 65,3 Millionen Menschen befanden sich nach UNHCR-Angaben auf der Flucht - Tausende verloren auf der Flucht ihr Leben.

Es war durchaus zu erwarten, dass sich eines Tages Menschen aus humanitären Gründen, aus existenzieller oder wirtschaftlicher Not auf den Weg machen würden. Dorthin, wo Wohlstand und Frieden ein besseres Leben möglich machen. Dennoch fehlt ein ausgereiftes Maßnahmenpaket für ein angemessenes Krisenmanagement, national wie international. In Deutschland führte die Situation zu einer schweren Regierungskrise.

Beiträge aus der Sendung
<b>Wenn du nicht am Tisch sitzt, bist du das Essen</b>
Beitrag
Wenn du nicht am Tisch sitzt, bist du das Essen
<b>Verantwortung - Sind wir moralisch zur Hilfe verpflichtet?</b>
Beitrag
Verantwortung - Sind wir moralisch zur Hilfe verpflichtet?
<b>Ausbeutung, Kolonialismus - Die Gier der Europäer</b>
Beitrag
Ausbeutung, Kolonialismus - Die Gier der Europäer
<b>Nur ein kleiner Teil der Migranten kommt nach Europa</b>
Beitrag
Nur ein kleiner Teil der Migranten kommt nach Europa



Nachgefragt - Das lange Interview
InterviewInterview
Fragen an Achille Mbembe
"Wir brauchen eine Weltgemeinschaft"
Er zählt zu den größten Denkern unserer Zeit: Achille Mbembe. Der in Kamerun geborene Historiker und Philosoph forscht seit Jahren zum Postkolonialismus Seine Stimme wird weltweit gehört. Wir haben ihn in Johannesburg getroffen.

Halbierung der Armut in der Welt
Die Bekämpfung von Fluchtursachen rückt wieder ins Zentrum des politischen Interesses. Zu einer Zeit, in der es um das ehrgeizige Milleniumsziel, Halbierung der Armut in der Welt bis 2030 sehr still geworden ist. Deutschland hält das international vereinbarte Ziel, 0,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, erneut nicht ein, während der Verteidigungsetat gerade drastisch erhöht wurde. Das zentrale Ziel der europäischen Politik ist weiterhin Abgrenzung und Schutz des eigenen Wohlstands. Die richtigen Antworten und tatsächlich effiziente Maßnahmen scheinen zu fehlen. Nicht nur in Europa.

<b>Flüchtlinge</b><br />Mehr als 50 Millionen Menschen waren 2014 auf der Flucht. Neun von zehn dieser Flüchtlinge wurden von Entwicklungsländern aufgenommen.  © dpa
Schwerpunkt
Flüchtlinge
Mehr als 50 Millionen Menschen waren 2014 auf der Flucht. Neun von zehn dieser Flüchtlinge wurden von Entwicklungsländern aufgenommen.
<b> Flucht und Armut</b><br />Mehr als eine Millionen Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Etwa die Hälfte, wird bleiben. Sie hoffen auf ein besseres Leben. © ap
Schwerpunkt
Flucht und Armut
Mehr als eine Millionen Flüchtlinge sind 2015 nach Deutschland gekommen. Etwa die Hälfte, wird bleiben. Sie hoffen auf ein besseres Leben.


Leseecke

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<b>"Politik der Feindschaft"</b><br />EIne radikale Analyse von Achille Mbembe. Lesen! -  um unsere heutigen Konflikte zu verstehen. © suhrkamp
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