© dpa
Ganze SendungGanze Sendung Beiträge &  Buchtipps zum ThemaBeiträge & Buchtipps zum Thema
Hormone steuern unser Leben in den großen Phasen der Entwicklung und in den kleinen des Alltags.
scobel: Im Takt der Hormone
Einsatz nach wie vor umstritten
Hormone sind bestimmen unser Leben. Sie läuten Phasen wie Pubertät oder Menopause ein und steuern deren Verlauf. Sie beeinflussen Stoffwechsel, Stimmungen, sogar unser Wesen. Doch haben wir sie ganz verstanden?

Live im Studio - Gäste der Sendung
Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die Rolle der Hormone als Taktgeber unseres Lebens.

Matthias Weber, Endokrinologe
© Peter Pulkowski Matthias Weber
Matthias Weber
Univ.-Prof. Dr. Matthias M. Weber ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologe und Diabetologe. Er leitet die Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität in Mainz. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie.

Katrin Schaudig, Gynäkologin
Katrin Schaudig
Katrin Schaudig
Katrin Schaudig ist Gynäkologin und führt eine Schwerpunktpraxis für gynäkologische Endokrinologie am Gynaekologicum Hamburg. Sie ist Vizepräsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft.

Alexander Lischke, Psychologe und Psychoneuroendokrinologe
Alexander Lischke
Alexander Lischke
Dr. Alexander Lischke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Physiologische und Klinische Psychologie/Psychotherapie der Universität Greifswald. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Soziale Interaktion, Soziale Kognition und die Psychoneuroendokrinologie. Seit 2017 ist er stellvertretender Sprecher der Jungwissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Fachgruppe Biologische Psychologie und Neuropsychologie.




Videos aus der Sendung
<b>Stresshormone schwächen unser Immunsystem</b> © reuters
Beitrag
Stresshormone schwächen unser Immunsystem
<b>Machen Umwelthormone uns dümmer?</b> © ap
Beitrag
Machen Umwelthormone uns dümmer?
<b>Wechseljahre - Wenn sich alles ändert </b> © dpa
Beitrag
Wechseljahre - Wenn sich alles ändert
<b>Wechselwirkung zwischen Psyche und Hormonen </b>
Beitrag
Wechselwirkung zwischen Psyche und Hormonen

Therapeutische Hormone

Hormone werden auch therapeutisch eingesetzt – etwa bei bestimmten Krebserkrankungen. Dabei ist das Wissen über Hormone, ihre Steuerung durch das Gehirn und ihr Einfluss auf den Organismus längst noch nicht komplett. Hormonähnliche Stoffe aus der Umwelt stören diese Wechselwirkungen obendrein. Hormone steuern unser Leben in den großen Phasen der Entwicklung und in den kleinen des Alltags: Erwachsen werden, Altern, Stress, Glück, Zufriedenheit, Liebe, Aggression – alles ohne Hormone nicht denkbar.

Ganz erforscht sind die komplexen Botenstoffe noch nicht. Oxytocin, das Hormon, das für mütterliche Gefühle und Bindungsfähigkeit zuständig ist, soll als Medikament bei Autismus helfen. Wie genau und in welcher Dosierung, ist noch unklar.


Nicht nur körpereigene Hormone bestimmen unser Leben

Auch andere Hormone wie das weibliche Sexualhormon Östrogen und seine Wirkung bei neurosensorischen Erkrankungen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Doch nicht nur die körpereigenen Hormone bestimmen unser Leben: Seit etwa 50 Jahren bemerken Forscher, dass sich Umweltgifte negativ auf die Fortpflanzungsfähigkeit von Tieren auswirken. Dasselbe gilt auch für Menschen: Stoffe wie Bisphenol-A oder DDT wirken im menschlichen Organismus wie Hormone. Sie könnten – schon in geringster Dosis – die Ursachen für verfrühte Pubertät, Fettleibigkeit bei Jugendlichen, zu früh einsetzende Wechseljahre oder gar das generelle Absinken des Intelligenzquotienten sein. Durch das komplexe Wechselspiel des Hormonhaushalts sind diese Auswirkungen noch längst nicht ausreichend erforscht.




Das komplexe Wechselspiel des Hormonhaushalts
<b>Hormone verändern das Gehirn</b><br />Ob ein Gehirn männlich oder weiblich ist, kann man eigentlich nicht erkennen. Außer wenn Frau ihre Tage hat.
Beitrag
Hormone verändern das Gehirn
Ob ein Gehirn männlich oder weiblich ist, kann man eigentlich nicht erkennen. Außer wenn Frau ihre Tage hat.
<b>Lebenselixir Berührung</b><br />Durch Hautkontakt werden wichtige Hormone freigesetzt. Berührungen sind  essentiell für die Entwicklung eines Kindes.
Beitrag
Lebenselixir Berührung
Durch Hautkontakt werden wichtige Hormone freigesetzt. Berührungen sind essentiell für die Entwicklung eines Kindes.
<b>Stresshormon Cortisol</b><br /> Es lässt den Blutdruck steigen, aktiviert die Muskeln und senkt die Reizschwelle der Nervenzellen.
Beitrag
Stresshormon Cortisol
Es lässt den Blutdruck steigen, aktiviert die Muskeln und senkt die Reizschwelle der Nervenzellen.





Leseecke

Gert Scobels persönliche Empfehlungen
<b>Hormone und Hormonsystem</b><br />Das Lehrbuch der Endokrinologie ist ein Klassiker - und ein wirkliches Fachbuch, das aber auch Nicht-Fachleuten einiges bietet.  © SpringerSpektrum
Buchtipp
Hormone und Hormonsystem
Das Lehrbuch der Endokrinologie ist ein Klassiker - und ein wirkliches Fachbuch, das aber auch Nicht-Fachleuten einiges bietet.
<b>"Die Männerlüge"</b><br />Wie viel Testosteron braucht der Mann? Das Buch von Robin Haring ist - und das ist eine seltene Mischung - ähnlich unterhaltsam wie informativ. © braumüller
Buchtipp
"Die Männerlüge"
Wie viel Testosteron braucht der Mann? Das Buch von Robin Haring ist - und das ist eine seltene Mischung - ähnlich unterhaltsam wie informativ.

Rezensionen

Navigation / Homepage
scobel
Immer donnerstags um 21.00 Uhr
Wissenschaft am Donnerstag
Gastgeber
Gert Scobel moderiert das Wissensmagazin "scobel".