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Einer Sucht liegt immer ein ganzes Bündel von Ursachen zugrunde.
scobel: Volksdroge Alkohol
Bis heute gibt Alkoholismus Forschern Rätsel auf
"Die am meisten verbreitete suchterzeugende Substanz bei behandlungsbedürftigen Patienten ist Alkohol." Laut Weltgesundheitsorganisation sind weltweit schätzungsweise 140 Millionen Menschen alkoholkrank. In Deutschland sind derzeit knapp zwei Millionen Menschen alkoholabhängig, ein Drittel mehr als im Jahr 2006.
Aktuelle Beiträge
<b>Alkohol-Problem-Nation Deutschland</b>
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Thema Baclofen

Baclofen - ein Medikament gegen Alkoholsucht?
Ein Wirkstoff, der seit 40 Jahren in der Neurologie zur Muskelrelaxation eingesetzt wird, erfährt durch das Buch "Das Ende meiner Sucht" von Dr. Olivier Ameisen eine ganz neue Aufmerksamkeit. Der Arzt beschreibt, wie er mit Hilfe des Medikaments seine schwere Alkoholsucht therapiert hat. In Frankreich wird Baclofen vorläufig für die Behandlung Alkoholkranker zugelassen. Etwa 1000 Ärzte therapieren damit dort ihre Patienten. In Deutschland wird unter Ärzten kontrovers diskutiert, ob Baclofen außerhalb seiner zugelassenen Indikation verschrieben werden sollte.

<b>"Baclofen minimiert <br />den  Suchtdruck"</b><br />Suchtmedizinerin Cornelia Weigel hat Patienten mit  Baclofen erfolgreich behandelt.
Interview
"Baclofen minimiert
den Suchtdruck"

Suchtmedizinerin Cornelia Weigel hat Patienten mit Baclofen erfolgreich behandelt.
<b>"Befunde unserer Studie <br />waren vielversprechend"</b><br /> Christian Müller und Olga Geisel haben die Abstinenzerhaltung ihrer Probanden untersucht.
Interview
"Befunde unserer Studie
waren vielversprechend"

Christian Müller und Olga Geisel haben die Abstinenzerhaltung ihrer Probanden untersucht.
<b>"Baclofen muss weiter<br /> erforscht werden"</b><br />Prof. Tom Bschor warnt vor einer Therapie Alkoholkranker mit dem  Medikament.
Interview
"Baclofen muss weiter
erforscht werden"

Prof. Tom Bschor warnt vor einer Therapie Alkoholkranker mit dem Medikament.



Thema Sucht

Einer Sucht liegt immer ein ganzes Bündel von Ursachen zugrunde
Medizin, Politik und Gesellschaft bekämpfen oft zu einseitig und deshalb erfolglos die Ursachen einer Sucht. Zu neurologischen Aspekten kommen Einflüsse wie Genetik, die Wirkungsweise der jeweiligen Substanz, Umweltfaktoren wie die starke kulturelle Verankerung des Alkoholkonsums im Alltag, Biografie und Persönlichkeit und nicht zuletzt die widersprüchliche Drogenpolitik und die Interessen einer globalisierten Alkohol-Industrie.

  <b>Die Phänomenologie <br />der Sucht<br /></b>Das Abhängigkeitssyndrom ist ein Massenphänome. [Artikel] © dpa
Beitrag
Die Phänomenologie
der Sucht
Das Abhängigkeitssyndrom ist ein Massenphänome. [Artikel]
<b>Die  Neurologie<br /> der Sucht</b><br />Sucht ist eine chronische Erkrankung des Gehirns.  [Artikel] © dpa
Beitrag
Die Neurologie
der Sucht

Sucht ist eine chronische Erkrankung des Gehirns. [Artikel]
<b>Ist Sucht eine <br />Charakterschwäche? <br /></b>Die Betroffene werden  immer noch diskriminiert.   © dpa
Beitrag
Ist Sucht eine
Charakterschwäche?
Die Betroffene werden immer noch diskriminiert.

InterviewInterview
Fragen an Prof. Wolfgang Sommer
Welche Wege gibt es aus der Alkoholsucht?
Das Hauptziel der medikamentösen Behandlung ist, Rückfälle zu verhindern. Das kontrollierte Trinken kann ein Anfang aus der Sucht sein und Psychotherapie wirkt unterstützend. Wir haben mit Prof. Wolfgang Sommer vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit gesprochen.
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Nachgehakt

UmfrageUmfrage
Ein Abend in Mainz...
Gehört das Gläschen am Abend dazu?
Ein lauer Sommerabend in der Mainzer Neustadt. Kneipenbesucher treffen sich auf ein Bier oder einen Wein. Wir haben die Gelegenheit genutzt und nachgefragt, warum und zu welchem Anlass Alkohol "einfach getrunken werden muss".
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Leseecke - Bücher zum Thema

Gert Scobels Empfehlungen
<b> "Alkoholismus: Warnsignale ..." </b><br />Ein informatives Buch mit umfassender Darstellung - durchaus empfehlenswert. [Artikel]  © Beck
Buchtipp
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<b> " Lieber schlau als blau"</B><br /> Johannes Lindenmeyers Buch bietet Anregungen und Informationen, incl. Fragebögen. [Artikel] © Beltz
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Rezensionen



Linkliste:

Sendedaten
scobel
"Volksdroge Alkohol"
Livetalk am Donnerstag,
22. Juni 2017, um 21.00 Uhr
Wissenschaft am Donnerstag
© colourboxDie Anti-Sucht-Pille
Wissenschaftsdoku immer donnerstags um 20.15 Uhr
Kolumne
Alkohol ist ein profitables Wirtschaftsgut
Gert Scobels Gedanken zum
Thema der Sendung.
Gäste der Sendung
Sind neue Medikamente ein wirksames Gegenmittel, oder führt kontrolliertes Trinken aus der Abhängigkeit? Welche Ansätze verfolgt die Psychotherapie? Und was kann und muss die Politik tun? Darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen:

- Gundula Barsch
Soziologin und Drogenforscherin
- Falk Kiefer
Psychiater
- Joachim Körkel
Psychologe und Suchtforscher
Themenwoche
Was ist Sucht und wie befreit man sich aus ihr?
Alkohol-, Tabletten-, Spiel- und Kaufsucht. Sie hat viele Gesichter: 15 Dokumentationen, Dokumentar- und Spielfilme über alle Ausprägungen der Sucht - vom 19. bis 23. Juni 2017.