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Sendungsvorschau
Irrtum im Immunsystem
Rheuma und Multiple Sklerose: Abwehrkräfte zerstören nicht fremde Erreger, sie attackieren den eigenen Körper. Warum? Thema bei "scobel" am 2. Juni 2016.
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Wo sind die vielen Tierliebhaber, wenn es um Massentierhaltung geht?
Dürfen wir Tiere töten?
Über das ambivalente Mensch-Tier-Verhältnis
Den geliebten Haustieren der Deutschen geht es weitgehend gut. Jedenfalls im Vergleich zum Mastvieh, das in eben diesen Haushalten von Mensch und Haustier gegessen wird. Für die meisten endet ihre Tierliebe allerdings auch beim eigenen Haustier. 28 Millionen Schweine und 1,9 Millionen Rinder, die in Deutschland gegessen werden, sprechen eine deutliche Sprache. Darf der Mensch frei über Tiere und ihre Körper verfügen? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen und versucht, die Umrisse eines neuen Verhältnisses zum Tier zu definieren.
Unsere Gäste

Geliebte Haustiere, gequälte Nutztiere
© colourbox Video
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In Deutschland leben mehr als 30 Millionen Haustiere. Darunter 5,3 Millionen Hunde. Sie sind liebenswerte, treue Partner und werden verhätschelt, verwöhnt und vermenschlicht. Ein Spiegel des eigenen Egos. Je mehr Ähnlichkeit der Mensch empfindet, desto größer seine Empathie für das Tier. Wenn es aber darum geht, die Bedürfnisse der Tiere gegenüber den Bedürfnissen der industriellen Landwirtschaft abzuwägen gilt: Gewinnmaximierung statt Leidvermeidung.
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Umstrittene Tierversuche
© reuters Video
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In Deutschland wurden 2011 fast drei Millionen Tiere für wissenschaftliche Zwecke "verwertet". Weltweit lassen über Hundert Millionen Tiere ihr Leben im Dienste der Forschung. Sie werden getötet, um Erkenntnisse zu gewinnen, beispielsweise über Vorgänge in Organen. Für die Grundlagenforschung ist das Tier als Modellorganismus unentbehrlich, sagen Wissenschaftler.
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Was unser Verhältnis zum Tier prägt
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Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist sehr variabel und hängt mit Erziehung und kultureller Prägung zusammen. Aber auch Märchen, Geschichten, Film und Fernsehen prägen unser Verhältnis zu den Tieren: man denke nur an den gestiefelten Kater oder Lassie. Darüber hinaus spielt auch auch die Religion eine wichtige Rolle.
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Tierethik im Wandel
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Seit Tausenden von Jahren lebt der Mensch auf engstem Raum mit Tieren, die er einst gezähmt hat. Seine Haustiere lieferten Nahrung und Kleidung, gaben ihm Schutz, verbesserten seine Jagdchancen und hielten sein Haus frei von Nagetieren. Jedes dieser Haustiere hatte einen elementaren Nutzen. Der Mensch achtete Sie, weil sie sein Überleben sicherten. Noch heute hängen wir von Tieren ab. Wir leben aber weit entfernt von den Nutztieren, die wir töten lassen, etwa um sie zu essen.
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Sendedaten
31. Juli 2014, 21 Uhr

Wiederholung
Interview
© ZDFVideoIm Gespräch: Rainer Hagencord
Rainer Hagencord vom Institut für Zoologische Theologie Münster über das Verhältnis von Mensch und Tier in der Religion.
Mediathek
© ZDFVideoVox pop: Darf man Tiere essen?
Wir haben uns bei der Bevölkerung in Mainz umgehört.
Buchtipps
© SuhrkampVideoLiteratur zum Thema
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