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© dpa Video
Was als Genuss beginnt, endet bei manchen Menschen in Sucht.
Genuss und Sucht
Was sie für unsere Gesellschaft bedeuten
Welchen grundlegenden Mangel und welche menschlichen Bedürfnisse verdecken Süchte eigentlich? Ist die zu beobachtende Zunahme von Suchtverhalten am Ende nur das Symptom einer tief in unserer Gesellschaft verankerten Genussunfähigkeit? Die Sendung untersucht die Frage, wie lebenswichtig Genuss ist und welche Bedeutung Kultur und Erziehung zum Genuss für Gesundheit, Gesellschaft und Kultur haben kann.

Zahlen und Fakten
© dpa Video
Das Abhängigkeitssyndrom ist ein Massenphänomen. Umgangssprachlich Sucht oder Abhängigkeit genannt, betrifft es weite Teile der Bevölkerung. Millionen von Menschen sind abhängig von Stoffen oder von Tätigkeiten, die sie in einen rauschhaften Zustand versetzen. Ihre Angehörigen sind co-abhängig.
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Neurologie der Sucht
© dpa Video
Lustvolle Aktivitäten wie das Essen eines Gourmet-Menüs, ein Gewinn im Glücksspiel, ausgiebiger Sport oder heiße Küsse lösen in uns ein Glücksgefühl aus. Deshalb würden wir diese Aktivitäten am liebsten immer wiederholen. Die Neurowissenschaften liefern eine einfache Antwort darauf, was uns dazu antreibt: diese Tätigkeiten aktivieren das Lustzentrum in unserem Gehirn, den nucleus accumbens, der sich im Vorderhirn befindet.
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Heilung durch Genuss
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Mit Rosen achtsam und bewusst den Geruchsinn schärfen, mit Früchten den Geschmacksinn neu entdecken. In der Salus-Klinik im hessischen Friedrichsdorf lernen Alkoholiker und andere Sucht-Patienten beim Genusstraining wieder Kontakt zur Umwelt und zum Alltag aufzunehmen. Das "euthyme Erleben und Verhalten", also die Genussfähigkeit der Patienten, soll entwickelt und gestärkt werden. Das Verfahren aus der Verhaltenstherapie wurde vor rund dreißig Jahren vom Marburger Psychologen Rainer Lutz entwickelt.
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Von Konsumopfern und Zeitjunkies
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Das Leben mit all seinen kleinen Glücksmomenten zu genießen, scheint ausgerechnet in unserer Wohlstandsgesellschaft immer schwieriger zu werden. Wer früher etwas auf sich hielt, kaufte seine Garderobe maßgeschneidert oder in einer schicken Boutique und die Lebensmittel im Feinkostladen. Heutzutage sind - bei allen gesellschaftlichen Schichten - die Billigdiscounter die Konsumtempel.
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"Der Schluckspecht" von Peter Wawerzinek
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Peter Wawerzinek war bereits ein bekannter und erfolgreicher Schriftsteller, als er den Tiefpunkt seiner Alkoholsucht erreichte. Inzwischen geht es ihm deutlich besser und er schreibt an neuen Texten.
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Rezension "Schluckspecht" von Peter Wawerzinek
© galiani Video
Seine ganz private und doch so typische Säuferkarriere beschreibt Peter Wawerzinek in "Schluckspecht". Die Kapitel Tante Luci, Onkelonkel und Pubertät beschreiben, wie der Autor bereits als Jugendlicher damit beginnt, sich systematisch zu vernichten.
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Unsere Gäste

Sendedaten
17. Juli 2014

Wiederholung
Service
Informationen und Beratung
Linksammlung zum Thema Sucht
Der besondere Buchtipp
© ctbEin gefühlvolles Erstlingswerk
"Das Lächeln der Leere" ist der erste Roman der Autorin Anna S. Höpfner. Darin setzt sie sich auf sehr gekonnte und ungewöhnliche Weise mit ihrer Selbsterfahrung als Magersüchtige auseinander. Das Buch erscheint am 11. August 2014.
Mediathek
VideoFragen - Philosophie im Gespräch
Thema Sucht und Sehnsucht
Mediathek
© pabstVideoBuchtipp
"Jahrbuch Sucht 13" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Mediathek
© s.fischerVideoBuchtipp
"Wofür es sich zu leben lohnt" von Robert Pfaller
Rezension
Lachen, Weinen, Haare raufen
Der Roman von Simon Borowiak erzählt vom tablettensüchtigen Cromwell. Dieser wird von seinen Freunden, einem trockenen Alkoholiker und einem Blinden auf der Entgiftungsstation abgegeben.
Schwerpunkt
Alkoholsucht
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Mediathek
VideoInterview
Peter Wawerzinek und Gerd Gedig im Interview
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