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© ap Video
Mediathek: Die Gespräche aus der Sendung.
Paläoanthropologie
Wer uns in den Genen steckt
Kann man aus den neuen Erkenntnissen über die heutigen Veränderungen im menschlichen Erbgut Rückschlüsse auf unsere Herkunftsgeschichte ziehen? Und wie ernst muss man den Versuch nehmen, längst ausgestorbene Spezies zum Leben zu erwecken? Über diese und andere brisante Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

Pluralität der Frühmenschen
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Erst vor 150 Jahren begannen wir unsere überzwei Millionen Jahre alte Geschichte zu ergründen. Sie nahm ihren Anfang in Afrika und ist noch längst nicht vollständig erforscht. Neueste Forschungen aus den letzten 600.000 Jahren ergaben: Es gab mehr frühmenschliche Arten als bisher bekannt, zudem vermischten sich sich. Für die Forscher eine spektakuläre Erkenntnis.
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Stetige Entwicklung
© dpa
Der Mensch unterscheidet sich von seinem nächsten Verwandten, dem Schimpansen, nur in einem Prozent des Genoms. Aber in absoluten Zahlen sind das immerhin 30 Millionen Unterschiede. Sie entstanden in einem Zeitraum von sechs Millionen Jahren. Eine Entdeckung war zum Beispiel das FOXP2-Gen, dass die Sprachfähigkeit mitreguliert.
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Einfluss der Kultur
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Das Genom ist eine Baustelle. Einfluss auf diese Baustelle nehmen auch kulturelle Erfahrungen, die für Veränderungen im Erbmaterial sorgen und so als Evolutionsvorteil an nachfolgende Generationen weitergegeben werden können. Der Anthropologe Joachim Burger forscht auf dem Gebiet der Paläogenetik und hat sich intensiv mit der Milchzuckerverträglichkeit beschäftigt.
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Vorteil Kooperation
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Der klassische Darwinismus kennt nur zwei Faktoren: Mutation und Selektion. Genetische Vielfalt führt dazu, dass die am besten Angepassten überleben und sich bevorzugt fortpflanzen. Deshalb deutete man die Geschichte des Lebens oft als einen vom Egoismus geprägten Überlebenskampf. Doch eine wesentliche Gestaltungskraft des Überlebens wurde schlicht übersehen: die Kooperation.
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Unsere Gäste

Sendedaten
17. Januar 2013, 21 Uhr
Literatur
Buchtipps zur Sendung
Hier finden Sie eine Auswahl an Büchern, die uns bei der Vorbereitung der Sendung geholfen haben.
Mediathek
© ZDFVideoIm Gespräch
Wir haben mit dem britischen Wissenschaftler Professor Christopher Stringer über die Evolutionsgeschichte des Menschen gesprochen. (engl.)
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Utopien
Düstere Zukunft
Prophezeiungen von Wells und Houellebecq über den Umschlag von kulturellen Verhältnissen in evolutionäre Veränderungen.