Die Informationen über die Außenwelt gelangen zum Teil gleichzeitig, zum Teil versetzt ins Gehirn. Forscher entdeckten, dass unsere Sinnesorgane zwei Reize dann nur zeitlich unterscheiden können, wenn sie mehr als 30 Millisekunden auseinander liegen. Was als Gegenwart existiert, das Jetzt also, liegt zwischen mindesten 30 Millisekunden und drei Sekunden. Bei Nahtoderfahrungen beispielsweise verdichten sich Zeitspannen von Stunden, Tagen und gar Jahren zu Augenblicken von wenigen Sekunden. Viele Betroffene berichten, dass sie alles auf einmal und in einem einzigen Zeitpunkt erleben. Die Zeit friert ein.