In einem sozialen System gibt es eine Vielzahl von Gedanken und Wahrnehmungen. Informationen helfen, diese Komplexität zu reduzieren und zu ordnen. Ein Spaziergang am Strand lässt den Gedanken freien Raum. Kommunikation reduziert diese Weite. Aus der Fülle des Denkbaren werden bestimmte Informationen ausgewählt und diese sind dann mitteilbar - wie zum Beispiel die Äußerungen über einen Sonnenuntergang am Strand. In sozialen Systemen folgt eine Äußerung auf die nächste. Information, Mitteilung und Verstehen wechseln einander ab - und ermöglichen neue Anschlüsse und weitere Kommunikation. Daher strukturiert sich Kommunikation ständig selbst - und entwickelt sich auch selbstständig weiter.