"Man hat auf einmal mehr innere Reize. Das liegt teils daran, dass uns die Sinnesorgane intensivere Informationen aus der Umwelt liefern. Durch diese Substanzen wird das Großhirn ohne äußere Reize erregt. Das führt dazu, dass die Grenze zwischen Ich und Umwelt verschmilzt", so Vollenweider. Das sogenannte "subjektive Erleben ozeanischer Entgrenzung" zeigt eine Übererregung des Stirnhirns während ältere Hirnregionen deaktiviert werden. Bei der "visionären Umstrukturierung" erscheinen Halluzinationen bei einer Überaktivität von visuellen Arealen. Die massive Reizüberflutung überfordert die Integrationsfähigkeit des Gehirns. Das Gehirn schafft es nicht mehr, eine logische Realität und ein definiertes Selbst zu generieren.