Dank dieser Illusion arbeitet der Mensch stetig an der Verbesserung seiner Lebensumstände. Und haben uns die Wissenschaften nicht eine Fülle von Technologien beschert, die uns das Leben erleichtern und unsere Fähigkeiten erweitern? Hier tritt ein Paradoxon auf, denn dieser Fortschritt führt nicht zwangsläufig zu mehr Glück. Umfragen, die seit 1958 in den USA stattfinden, belegen dies. "Ein ganz überraschendes Ergebnis dieser jährlich stattfindenden Umfragen liegt darin, dass seitdem praktisch unverändert rund ein Drittel aller Befragten angibt, happy oder very happy zu sein. Und wir hatten seit 1958 die Mondlandung, den Vietnamkrieg, die Pille, die Beatles, Rock’n’Roll, den Irakkrieg, ethnische Emanzipation, also massive gesellschaftliche Veränderung. Und trotzdem hat sich an der Drittelantwort nichts geändert", weiß Volland.