An der Elisabethenschule in Frankfurt am Main machen Schüler der 6. Klasse dreimal in der Woche Körperübungen, um ihre Gefühle besser wahrzunehmen. Mit Hilfe der Achtsamkeitsmeditation erlernen sie, ihre Emotionen zu verstehen, sie zu steuern und ihre innere Anspannung zu lösen. "Die Schüler können sich besser auf ihre Aufgaben konzentrieren, wenn sie ihre Emotionen regulieren können. Sie erkennen, dass sie sich manchmal selbst die Hölle heiß machen und lernen, sich nicht in solche Gedankenspiralen hineinzusteigern", sagt die Pädagogin und Achtsamkeitstrainerin Vera Kaltwasser. "Es ist spürbar, dass das Klima freundlicher und wertschätzender ist. Indem die Schüler Zeit haben, sich mit sich selbst zu beschäftigen, bekommen sie auch ein Gespür für den Anderen."