Nanopartikel sind bereits in vielen Produkten des täglichen Bedarfs enthalten. Dennoch ist ihre Wirkung bisher kaum erforscht. Im schlimmsten Fall zeichnet sich eine Bedrohung ab, die man mit der Entdeckung des Asbeststaubes in den 1960er Jahren vergleichen kann. Untersuchungen an Lungenzellen weisen in diese Richtung. "Der Stress durch Asbestfasern manifestiert sich auch in diesen Auswucherungen und geht gar so weit, dass am Schluss Krebs entsteht. Wir haben ähnliche Experimente mit Carbon-Nanotubes, also Kohlenstoffröhrchen, gemacht. Die Kohlenstoffröhrchen werden auch von den Zellen aufgenommen", so der Biologe Peter Wick.