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Vermessene Welten
Auf der Suche nach der einheitlichen Theorie
Wenn Forscher in aller Welt nach einer einheitlichen Theorie suchen, die unabhängig von der Größe für all die hochstrukturierten Systeme gilt, stellt sich die Frage, ob diese Suche quer durch alle Größenordnungen realistisch ist. Gibt es wirklich einheitliche Gesetze, die für alle gelten: für das Atom genauso wie für Zellen, Computernetzwerke oder gar die Liebe? scobel fragt nach.

mediathek: Unsere Gäste
Inge Baxmann, LiteraturwissenschaftlerinVideoInge Baxmann, Literaturwissenschaftlerin
Ulrich Schollwöck, PhysikerVideoUlrich Schollwöck, Physiker
Jens Krause, VerhaltensbiologeVideoJens Krause, Verhaltensbiologe

"More is different"
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Das Vergrößern von Einzelteilen eines Systems bedeutet nicht zwangsläufig das Vergrößern des Ganzen im gleichen Verhältnis. Selbiges gilt auch beim Verkleinern. Die nicht automatisch möglichen Übertragungen von einer Größenordnung in die andere sind Skalierungsprobleme. In der Geschichte wurden Skalierungsprobleme unterschätzt oder nicht beachtet. Daraus ergaben sich viele Probleme.
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Masse entsteht mit der Industrialisierung
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Großereignisse wie die Fußball-WM ziehen Millionen in ihren Bann und machen aus dem Individuum eine Masse. "Masse" ist ursprünglich ein Produkt der sich wandelnden ökonomischen Verhältnisse im 19. Jahrhundert. Dabei ist die Stadt der Raum, der den Einzelnen zum Teil eines gewaltigen Massenkörpers werden lässt. Mit der Masse des Proletariats entsteht eine neue soziale und kulturelle Größe.
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Nur Risikoabschätzungen möglich
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Das menschliche Gehirn ist ein Modell für ein komplexes Netzwerk. Seine Elemente können in verschiedenen Kombinationen für sehr unterschiedliche Funktionen zuständig sein. Dabei werden Milliarden von Nervenzellen durch übergeordnete Knotenpunkte synchronisiert. Die Dynamik der Wechselwirkungen in solchen Netzwerken mathematisch zu erfassen, ist ein Forschungsbereich des Physikers Jürgen Kurths.
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Emergentes Verhalten ist nicht berechenbar
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Physiker würden gerne das Phänomen der Emergenz verstehen. Darunter versteht man, dass viele Teilchen plötzlich im Kollektiv ein Verhalten entwickeln, das sie vorher als einzelne Atome oder Elektronen nicht hatten. Emergente Phänomene sind die Bildung von Festkörpern bei Flüssigkeiten oder der Magnetismus.
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Keine universell gültigen Gesetze
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Reduktionismus bedeutet, dass die Erklärung einer Wirkung immer auf der nächst unteren Ebene der Ursache zu finden ist. Von der Gesellschaft zu kleinen Gruppen zu Individuen zu Organen zur Chemie zur Physik und dann letzlich zu einigen eleganten und einfachen Gesetzen, die zufriedenstellend erklären, was die Welt im innersten zusammenhält. Aber so einfach ist das dann doch leider nicht.
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Mehr zu unseren Gäste:

Sendedaten
16. August 2012, 21 Uhr (Wdh.)

Erstsendung: 16. September 2010
Themenwoche
15. bis 18. August 2012 - Eine Woche lang dreht sich alles um Zahlenzauber
Mediathek
Interviews
Im Rahmen des Wissenschaftskollegs Berlin haben wir mit renommierten Wissenschaftlern gesprochen