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Das männliche Gehirn
Gert Scobel im Gespräch mit der amerikanischen Neuropsychiaterin Louann Brizendine
Vor drei Jahren veröffentlichte Louann Brizendine ihr Buch über das weibliche Gehirn. Nun hat die Wissenschaftlerin auch die neurologischen Bedingungen von Männlichkeit untersucht. Grund genug für uns erneut mit der amerikanischen Gehirnforscherin und Neuropsychiaterin zu sprechen und über ihre neuesten Erkenntnisse zu berichten.
"Das männliche Gehirn" heißt ihr neues Werk, das Anfang Mai in Deutschland erschienen ist. In den USA ist es auf dem Weg, wie bereits das Werk davor, ein Bestseller zu werden. Louann Brizendine ist Professorin für Neuropsychiatrie an der University of California in San Francisco und leitet dort auch eine Hormonklinik für Frauen.

Gehirn und Geschlecht
© dpa
Rein äußerlich sind männliches und weibliches Gehirn kaum zu unterscheiden. Das Gehirnvolumen der Frau liegt zwar um neun Prozent unter dem des Mannes, dank stärkerer Vernetzung ist das weibliche Gehirn aber genauso leistungsfähig.
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Hormone und Gehirnentwicklung
© reuters
Zwar verändern Hormone das Gehirn, dass sie etwas "Männliches" oder "Weibliches" tun, wäre jedoch eine Vereinfachung. Es ist die unterschiedliche Mischung, die Verhalten ausmacht. Das zeigt die hormonelle Entwicklung bei Männern, denn am Anfang sind alle Menschen weiblich.
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Sendedaten
8. Juni 2010, 0.25 Uhr
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Das weibliche Gehirn
Louann Brizendine im Gespräch mit Gert Scobel
Buchtipp
© Hoffmann und CampeLupeDas männliche Gehirn
Louann Brizendine
Hoffmann und Campe, 2010
ISBN-13: 978-3455501483
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