Es kam zu einer Suche nach einer neuen Welttheorie, die die belebte und die unbelebte Welt beschreiben sollte. Manche erhofften in der Theorie der komplexen Systeme den ersehnten Paradigmenwechsel. Auch physikalische Systeme bilden Muster. Diese Selbstorganisation ist bereits Eigenschaft der unbelebten Materie. Geringste Einflüsse führen zu völlig neuen Formationen. So kann aus einer geschlossenen Schneedecke eine Lawine entstehen und aus den unzähligen Sandkörnern der Wüste interessante Formationen, in denen sich die einzelnen Teile in einem neuen stabilen und komplexen System zusammenfinden.