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Wissenschaft am Donnerstag
Um 20.15 Uhr sehen Sie die Dokumentation:
Komplexitätsforschung in der Physik
Ist die neue Forschung eine Theorie von Allem?
Seit dem Zeitalter Newtons wurde die Welt als linear begriffen. Die Wissenschaftler glaubten daran, dass gleiche Ursachen immer gleiche Wirkungen haben und unterstellten dem Universum die Präzision eines Uhrwerks. Der Glaube an ein deterministisches System, in dem nichts dem Zufall überlassen blieb, war weit verbreitet. Die Physik Newtons bestätigte die Annahme, Kräfte seien in jedem Fall Masse mal Beschleunigung. Die Physik des 20. Jahrhunderts zerschmetterte scheinbar dieses logische Bild.

Muster der physikalischen Systeme
Es kam zu einer Suche nach einer neuen Welttheorie, die die belebte und die unbelebte Welt beschreiben sollte. Manche erhofften in der Theorie der komplexen Systeme den ersehnten Paradigmenwechsel. Auch physikalische Systeme bilden Muster. Diese Selbstorganisation ist bereits Eigenschaft der unbelebten Materie. Geringste Einflüsse führen zu völlig neuen Formationen. So kann aus einer geschlossenen Schneedecke eine Lawine entstehen und aus den unzähligen Sandkörnern der Wüste interessante Formationen, in denen sich die einzelnen Teile in einem neuen stabilen und komplexen System zusammenfinden.


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scobel - immer donnerstags um 21 Uhr in 3sat
Sendung zum Thema
"Komplexe Welt"
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