Tagebau in Hambach © dpa
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Das Gezerre um den Ausstieg aus der Kohle dürfte so schnell kein Ende finden.
Raus aus der Kohle
Das Ende der Kohleverstromung soll sozialverträglich geregelt werden
Bis Ende November will die von der deutschen Bundesregierung eingesetzte Kohlekommission ein Enddatum für den Ausstieg aus der Kohle-Energie vorschlagen - und einen Weg, wie das klappen könnte.
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Gespräch mit Patrick Graichen
Das Gremium diskutiert nun konkret, wie viele Kraftwerksblöcke bis 2022 für den Klimaschutz vom Netz gehen sollen. Ein Entwurf für einen Zwischenbericht empfiehlt der Bundesregierung einvernehmliche Absprachen mit den Betreibern, die auch Entschädigungen und die Sozialverträglichkeit regeln. Angaben zur Leistung der Braun- und Steinkohlekraftwerke, die vom Netz gehen soll, gibt es im Entwurf noch nicht.

Die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" soll konkrete Wege für den Strukturwandel in den betroffenen Kohleregionen in Nordrhein-Westfalen und im Osten vorlegen. Daneben geht es um einen Ausstiegspfad aus der Kohleverstromung. In dem Gremium sind Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Umweltverbände vertreten.

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