Sendung Sendung
Oskar Henkel zeigt Alexandra Kröber seine Felder und Wiesen.
Bauer sucht Zukunft
Eine ökologischere Landwirtschaft ist machbar
Überdüngte Felder, Monokulturen, industrialisierte Tierhaltung und viel zu niedrige Preise: nano zeigt Konzepte für einen Umbau der Landwirtschaft, raus aus der Krise.
In der Rhön: Dorfleben wie aus dem  Bilderbuch In der Rhön: Dorfleben wie aus dem Bilderbuch
Folkhard Isermeyer und Alexandra Kröber im Gespräch Folkhard Isermeyer und Alexandra Kröber im Gespräch
Nix wie raus: Der tägliche Weidegang steht an Nix wie raus: Der tägliche Weidegang steht an

Das Prinzip Gießkanne
Grafik EU-Agrar-Subventionen
Mit Förderungen kann die Politik bestimmen, welche Landwirtschaft wir haben. Die aktuelle Praxis lässt den Umbau zu mehr Grün und mehr Tierwohl allerdings kaum zu. Jährlich erhält die Agrarbranche der gesamten EU 54 Milliarden Euro - das sind etwa 40 Prozent des gesamten EU-Haushalts. Die Fördergelder werden unter etwa zwölf Millionen Landwirten in der EU aufgeteilt. Auf jeden einzelnen entfällt damit ein verhältnismäßig geringer Betrag.
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Highbio mit Hightech
Im Gewächshaus
Die Westhof Bio GbR in Dithmarschen in Schleswig Holstein macht vor, dass Bioanbau mit ausgeklügelten Systemen auch ganz groß funktioniert. Sogar klimaneutral. Die von Rainer Carstens und Paul-Heinrich Dörscher 2002 gegründete GbR in Friedrichsgabekoog verfügt mittlerweile über 1000 Hektar Fläche. Und ist damit der größte Bioland-Betrieb bundesweit.
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Schwein gehabt
Bäuerin und Schweine
Eine engagierte Landwirtin hat ihr ganz eigenes Haltungskonzept entwickelt. Ihr Aktivstall für Mastschweine zeigt den Spielraum zwischen "konventionell" und "bio". Gabriele Mörixmann hat umgesetzt, was ihren Schweinen gut tut. Dafür hat sie investiert - und mehr Arbeit. Was einzelne Landwirte vormachen, könnte Vorbild sein für viele Schweinehalter. Und da kommt das Gerangel um Tierwohl-Labels ins Spiel.
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Preisralley um Ackerland
Ackerflächen © dapd
Seit 25 Jahren verkauft eine Treuhand-Nachfolgerin Äcker, Seen und Wälder. Die einst volkseigenen Agrarflächen in Ostdeutschland sollen bis 2030 komplett verkauft sein.
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Sendedaten
Unsere Sendung "Bauer sucht Zukunft" läuft am 05.09.2017 um 18.30 Uhr in 3sat, in der Mediathek und in zahlreichen Wiederholungen.
Info
Alexandra Kröber moderiert die Sendung in der Rhön: Auf dem Hof von Oskar Henkel in Hofbieber. Er bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb mit Direktvermarktung. Alexandra Kröber spricht mit Oskar Henkel und Folkhard Isermeyer über die aktuelle Agrarpolitik.
Vorgestellt
VideoKlasse statt Masse
Oskar Henkel hat eine Direktvermarkter-Vereinigung gegründet, in der sowohl ökologische als auch konventionelle Betriebe vertreten sind.
LupeIm Gespräch: Folkhard Isermeyer
Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts, plädiert dafür, Subventionsgelder von der EU in einen nationalen Finanztopf zu überführen. Ländliche Entwicklung müsse vom Staat und den Regionen ausgehen, nicht von der EU.
Links
Interview
"Die Faktenlage ist eindeutig"
Für die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, ist ganz klar: Die Agrarpolitik der EU muss umsteuern. Sonst lässt sich der Artenverlust nicht aufhalten.