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Dorsch Video
Raus aus dem Wasser und wieder rein. (Die ganze Doku vom 3. März 2016)
Petri Unheil
Freizeitangler reduzieren Dorschbestand
Die meisten Dorsche überleben es, wenn Hobbyangler sie aus dem Meer ziehen und wieder zurück werfen. Der Einfluss der Petrijünger auf den Bestand ist aber gigantisch.
Das zeigt eine Studie von Meeresbiologen um Harry Strehlow vom Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock. Einzelne Angler fangen zwar nicht besonders viel, aber ihre schiere Masse macht den Unterschied: 1,5 bis 2 Millionen Dorsche jährlich - 70 bis 80 Prozent der offiziellen Fangquote der kommerziellen deutschen Fischerei - werden zusätzlich von den Freizeitanglern herausgezogen.

2009 scheiterte ein Vorstoß, die Beute von Hobby-Fischern auf die nationalen Fangquoten anzurechnen. Auf eine verstärkte Kontrolle der Freizeitfischer hatten vor allem die südlichen EU-Staaten gedrungen, doch die EU-Fischereiminister lehnten seinerzeit ab.

Vereinbart wurde allerdings eine verstärkte Überwachung der Hobby-Fischerei, um Erkenntnisse über deren Ausmaße zu gewinnen. Die Mitgliedstaaten sollen dazu Stichprobenkontrollen auf Booten von Freizeitfischern vornehmen. Sollte sich herausstellen, dass die Freizeitfischer erheblich zur Überfischung der Meere beitragen, so wollen die Fischereiminister sich erneut mit möglichen Auflagen befassen.

Glossar
Dorsch oder Kabeljau
Dorsch ist ein anderer Name für Kabeljau. Die Bezeichnung wird fast nur für Exemplare aus der Ostsee gebraucht. Der wissenschaftlicher Name laautet Gadus morhua.
"Fisch-Brüder"
Dem Dorsch geht's gut, dem Kabeljau schlecht
Während der Kabeljau in der Nordsee stark überfischt ist, habe sich der Dorschbestand in der östlichen Ostsee erholt.