Montag bis Freitag 18.30 Uhr
Kalender
August 2016
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
1516171819
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
01
02
03
04
Ranger mit Bluthund Video
Belgische Bluthunde sind gezielt dafür gezüchtet, Menschen aufzuspüren
Die Fährte der Wilderer aufnehmen
Wilderer und Ölförderung bedrohen Nationalpark
Die Schweizer Tierärztin Marlene Zähner bildet Belgische Bluthunde aus, die im Virunga-Nationalpark im Kongo Wilderer aufspüren sollen.
"Diese Hunde sind seit Jahrhunderten dafür gezüchtet, Menschen zu suchen, alte Fährten zu verfolgen, auch unter sehr schwierigen Umständen", erklärt Zähner. "Das heißt, sie sind die wirklichen Fachspezialisten."

Der 7800 Quadratkilometer große Virunga ist der älteste Nationalpark Afrikas und der einzige in der Welt, in dem noch alle drei großen afrikanischen Affenarten leben - darunter die äußerst gefährdeten Berggorillas. In dem Park sind Wilderer und illegale Holzfäller aktiv. In den vergangenen zehn Jahren seien mehr als 140 Ranger getötet worden, sagte die Parksprecherin Joanna Natasegara. Sogar der Direktor und Chef-Aufseher des Parks wurde im April 2014 von drei bewaffneten Männern niedergeschossen und schwer verwundet.

Der Nationalpark wird auch von wirtschaftlichen Interessen nach Ausbeutung von Bodenschätzen bedroht. Der französische Ölkonzern Total hat erklärt, er wolle den Teil seiner Lizenz nach Ölförderung nicht ausschöpfen, der auch Nationalparkgebiete umfasst. Eine andere Firma, die in London ansässige SOCO, will dagegen auch im Park Öl fördern. Das britische Außenministerium und der "Worldwide Fund for Nature" (WWF) haben an SOCO appelliert, dies nicht zu tun.

Menschenaffen
Lichtblick für Berggorillas
Es gibt mehr der stark bedrohten afrikanischen Berggorillas als bislang angenommen. Eine "Volkszählung" bei den Menschenaffen hat das gezeigt.
mehr zum Thema