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Schiffe auf dem Trockenen Lupe
Der einst riesige Aralsee hat großflächig einer öden Ebene Platz gemacht
Ein See verschwindet
Baumwollplantagen rauben Aralsee sein Wasser
Mit einem dramatischen Appell zur Rettung des fast ausgetrockneten Aralsees hat sich die Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan an die Vereinten Nationen gewandt.
Die gefährliche Situation am einst viertgrößten Binnensee der Welt bedrohe die Umwelt und alle sozialen Bereiche in ganz Zentralasien. Das sagte Präsident Emomali Rachmon einer Mitteilung zufolge im Juni 2012 zum Start der UN-Konferenz "Rio+20" in Rio de Janeiro. Helfen könne nur eine gemeinsame Strategie für eine rationale Nutzung der Wasserressourcen in der Region, sagte Rachmon.

Weil seine Zuflüsse Amurdarja und Syrdarja immer stärker für die Bewässerung von Baumwollplantagen genutzt werden, trocknet der Aralsee an der Grenze zwischen Kasachstan und Usbekistan aus. Von 1960 bis Ende 2010 war die Fläche von 68.900 Quadratkilometern auf nur noch 13.900 Quadratkilometer geschrumpft.

Der Aralsee im Wandel der Jahre
1977 © nasaLupe1977
1998 © nasaLupe1998
2000 © nasaLupe2000
2001 © nasaLupe2001
2002 © nasaLupe2002

2003 © nasaLupe2003
2004 © nasaLupe2004
2005 © nasaLupe2005
2006 © nasaLupe2006
2007 © nasaLupe2007

2008 © nasaLupe2008
2009 © nasaLupe2009
2010 © nasaLupe2010
2011 © nasaLupe2011
2012 © nasaLupe2012

Wasserkrise in Zentralasien
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Info
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