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Das Rätsel
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Konferenz nach Konferenz
Alle Jahre wieder kämpfen Menschen dafür, dass die Natur erhalten bleibt
Teurer Artenschutz
Auf Konferenzen geht es immer wieder ums Geld
Zwei Jahre nach dem umjubelten Durchbruch auf der Artenschutzkonferenz von Nagoya 2010 findet im indischen Hyderabad der erste Nachfolgegipfel statt.
Zu der zwölftägigen Konferenz kommen mehr als 2000 Delegierte, die voraussichtlich vor allem über Geld diskutieren werden. Es geht um die Frage, wie die Erhaltung der biologischen Vielfalt finanziert werden kann.
Die Vertragsstaaten hatten sich im japanischen Nagoya das Ziel gesetzt, den Verlust von Tier- und Pflanzenarten bis 2020 zu stoppen. 41 Prozent der Amphibien sind vom Aussterben bedroht, dazu 33 Prozent der Korallen, 25 Prozent der Säugetiere, 13 Prozent der Vögel und 30 Prozent der Pflanzenarten.
Die Delegierten verständigten sich 2010 darauf, in zehn Jahren 17 Prozent der Landfläche und 10 Prozent der Meeresfläche unter Schutz zu stellen. Überfischung der Meere und die Überdüngung landwirtschaftlicher Nutzflächen sollen künftig eingestellt werden.
Der Gipfel wollte auch die Weichen für den Schutz der Meere stellen. Nach dem Nagoya-Beschluss sollen mindestens zehn Prozent der Ozeane als Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden. Bislang sind es nach Angaben der Naturschutzorganisation "World Wide Fund for Nature" (WWF) erst 1,6 Prozent.
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Dienstleister Natur
2000 Unterhändler aus aller Welt haben im indischen Hyderabad eine Konferenz begonnen, um über die Rettung der vom Aussterben bedrohten Arten zu beraten.
Glossar
Biodiversität
"Die Biodiversität gehört zur Lebensqualität der Menschen", sagt der Zoologe Michael Türkay vom Forschungsinstitut Senckenberg.
Konferenz von Nagoya
20 Ziele für die Artenvielfalt
Die internationale Gemeinschaft will den Verlust der Tier- und Pflanzenwelt bis 2020 stoppen. Die Ziele sind im Nagoya-Papier festgehalten.