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Haus Video
Das fertige Haus in Zürich soll ohne elektromagetische Strahlung auskommen
Ohne Chemie und Gifte
Zürich baut für Multiple Chemikalien-Sensibilität
Zürich errichtet ein Haus für Menschen, die allergisch auf Chemikalien, Feinstaub, Schwermetalle und elektromagnetische Felder reagieren.
Dabei greift sie auch auf Rosenquarz gegen Wasseradern oder Kalksteinplatten zurück: Die subjektiven Eindrücke sind für die Erbauer wichtig.

Multiple Chemikalien-Sensibilität oft lang unerkannt
Die Krankheit von Patienten, die mit Beschwerden auf Duftstoffe reagieren, wird oft sehr lang nicht diagnostiziert, sagt Umweltmediziner Dr. Christoph Mai: "Sie haben oft eine Odyssee von zehn Jahren hinter sich." Dabei könne man die Multiple Chemikalien-Sensibilität (MCS) in den ersten Jahren deutlich besser therapieren. Infusionen mit hoch dosierten Vitaminen, Proteinen und Fettsäuren stabilisieren den Zellstoffwechsel. Mai: "Wir vermitteln unseren Patienten, dass sie insbesondere in ihrer Wohnung und vor allem im Schlafzimmer eine reizarme Umgebung schaffen, aber auch, dass sie sich wieder daran gewöhnen sollen, die übliche Umgebung mit Parfümen und anderen Reizen auszuhalten."

Hinter MCS verbergen sich komplexe Störungen des Hormon-, Nerven- und Immunsystems. Die Chemikalienunverträglichkeit könnte die Folge eines völlig neuen Krankheitsmechanismus sein, sagte schon 1998 der Vorsitzende des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (DBU), Kurt Müller aus Isny in Baden-Württemberg. Die Menschen leiden nach Aussagen der Umweltmediziner an allergieähnlichen Symptomen wie Schnupfen, Asthma, Magenproblemen oder Hautjucken, aber auch an mentalen Störungen.

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